Donnerstag, 31. Dezember 2009

Pragmatische Ansätze



Ja, man kann alles komplex aufsetzen. Einen anfänglich einfachen Lösungsansatz, eine programmierte Software, eine Hardwarelösung oder auch eine IT-Infrastruktur.
Es gibt sicher für jede Lösung eine Alternative, die besser aussieht, die schneller ist, die vielleicht sogar noch sicherer ist, die dann vielleicht komplexer ist und ganz bestimmt auch teurer in der Anschaffung, dem Unterhalt oder dadurch, dass sie dann irgendwann wieder abgelöst werden muss.

Manchmal ist ein pragmatischer Ansatz vielleicht der bessere Ansatz.

o Was wird genau benötigt?
o Wie kann man es möglichst einfach und kostenreduziert lösen?
o Wie kann man die Komplexität herunterfahren?

Nehmen wir als Beispiel mal ein Windows-Netzwerk mit drei PCs, einem Server zur Dateiablage und für eine kleine Business-Applikation, einem Netzwerkdrucker.
Hier kann man natürlich einenMicrosoft-Server, Active-Directory, Group-Policies und alles was geht installieren und konfigurieren.

Vielleicht tut es aber auch einfach nur eine kleine Arbeitsgruppe, eine einfache Dateiablage ohne große Berechtigungsstrukturen und eine kleine Installation der Business-Applikation.
Der Installationsaufwand ist geringer, der Kunde kann schnell überall zugreifen und verstehen tut diese Konstellation schon fast jeder Computer-Anfänger.

Zugegeben, hier besteht natürlich die Gefahr, dass der Sohn des Bruders vom Onkel der Nichte dann mal am Samstag Nachmittag während der Familienfeier im kleinen Betrieb die Konfiguration eines PCs abändert, weil man so dann viel besser und schneller surfen kann. Zudem wäre da noch eine Freeware, die jedem behilflich sei und für ein anderes nettes Tool hätte er noch eine Lizenznummer im Internet gefunden. Ruck-zuck installiert läuft dann am Montag dann gar nichts mehr.
Pragmatische Lösungen sind schnell administriert, stellen sich auch preiswert dar, müssen aber gut definiert und erläutert werden. Ansonsten kann das zum Chaos führen.





Mittwoch, 30. Dezember 2009

Die anderen machen einfach



Habe ich doch tatsächlich in den letzten Tagen zwei Interessante Schlagzeilen gelesen:
"Verband für iPhone Apps gegründet" und "Malware-Sorgentelefon".

Die (wir) Deutschen müssen erst mal wieder für alles was wir tun einen organisatorischen Unterbau und ein gewisses Maß an Bürokratie schaffen, ansonsten fühlen wir uns wahrscheinlich nicht wohl.

Zur offiziellen Programmierung von iPhone Apps muss / sollte man jetzt also dem Verband beitreten. Jahregebühr und Mitgliederzeitung eingeschlossen. Und auch das jährliche Treffen, die Weihnachtsfeier und weitere gesellige Aktionen sind sicher mit eingeschlossen. Wir reden noch übers Organisieren, andere verkaufen Ihre iPhone Apps bereits.

Hat man jetzt das Gefühl, der eigene Rechner ist befallen, kann man sich ans Sorgentelefon wenden.
"Wählen Sie die '1' wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Rechner heute langsamer ist als gestern. Die '2', wenn ein Programm nicht mehr das macht was es soll. Die '3', wenn sie Ihre Bankdaten auf einer Phishing-Seite eingegeben haben. In allen anderen Fällen legen Sie bitte wieder auf.
Ich frage mich, ob es manchmal nicht besser wäre, eine Telefonseelsorge für verzweifelte User als für Malware einzurichten.
Aber auch hier finden wir wieder das typische deutsche Syndrom. Andere handeln und bekämpfen Malware. Wir reden erst einmal darüber.





Das nenne ich Kopierschutz



Über Weihnachten haben meine Frau und ich das neuste Werk von Cameron angesehen - Avatar. Es war ein Genuß. 3D digital - ich bin jetzt noch richtig geplättet. Die Effekte sind atemberaubend. Ich hatte mir bereits vor Jahren mal einen 3D-Film im IMAX angesehen, auch mit Brille. Aber ehrlich gesagt, da liegen Welten dazwischen. Von der rot-grün Brille aus den Achtzigern müssen wir nicht mehr reden. Auch heute muß man leider noch die Brille aufsetzen, aber die hatte ich nach kurzer Zeit total vergessen. Die 3D-Technik sorgte dafür, dass ich voll in das Geschehen eintauchte. Bei vielen Kamerafahrten hatte ich das Gefühl, mitten drin zu sein. Es war atemberaubend.
Die Geschichte selber ist ein wenig Schema-behaftet und schnell erzählt. Ein Stamm Ureinwhoner wird wegen Bodenschätzen aus ihrer Heimat vertrieben. Da sich nicht gehen wollen, kommt es zum Kampf. Amerikanische hochtechnisierte Söldner gegen Pfeil und Bogen. Zugleich wird die Ausbeutung einer Naturlandschaft und die damit verbundenen Konsequenzen zum Thema gemacht. Passend zum Klimagipfel in Kopenhagen.
Damit das Ganze doch nicht so realistisch erscheint, wurde die Geschichte in die Zukunft auf einen fernen Planeten verlegt. Da haben wir nochmal Glück gehabt.
Abgesehen davon und einem bereits nach 1 1/2 Stunden vorhersehbaren Ende, lohnt sich der Besuch eines 3D-Kinos für diesen Film. Über 160 Minuten super Spezialeffekte und eine total realistische Erlebniswelt.

Dieser Film benötigt keinen Kopierschutz, denn das kann man wirklich nur im Kino erleben.

Sehr gut zusammengestellte Informationen zu dem Film mit vielen Hintergrundinfos findet man bei digitalleinwand.de.

Und ein wenig Comedy gibt es bereits auch schon dazu:







Dienstag, 22. Dezember 2009

Der Gewinner steht fest

Es ist entschieden, der Randomizer hat ihn gewählt (http://randomizer.org).
Mike ist der glückliche Gewinner einer Ausgabe von "TwitterSweet - 140 Zeichen für den Geschäftsalltag".

Allen anderen danke ich für die Teilnahme.

Hier gibt es das Buch bei Amazon:







Montag, 21. Dezember 2009

Wo soll ich werben



Meine Firma unterstützt klein- und mittelständische Firmen im Umkreis von rund 50km. Unsere Kunden sind meistens in kleinen Industriegebieten, die sich in vielen Fällen an den Ortsrändern der kleinen Gemeinden im Umkreis befinden. Die Anfahrt geschieht mit dem Firmenwagen. Momentan haben wir auf diesem Fahrzeug noch keine Werbung angebracht.
Macht es Sinn, Geld für unser Logo, die Kontaktinformationen und unseren Slogan als Fahrzeugbeschriftung auszugeben? Bringt uns das wirklich neue Kunden oder ist es nur eine Prestige-Frage?
Handwerker aus dem Umkreis haben alle Ihr Firmenlogo auf dem Fahrzeug. Jeder weiss sofort, welches Fahrzeug zu welchem Handwerker gehört. Auf einer Baustelle ist das sicher interessant und wichtig. Aber im IT-Bereich?
Die ganz großen der Branche sind ja bereits seit langem wieder davon abgekommen, große Logos auf die Firmenwagen anzubringen.
Zugegeben, die fahren dann auch meistens Fahrzeuge der Klasse A6 oder BMW 5er. Wir haben 'nur' einen kleinen Combo.

Ob es sich lohnt, Geld für eine Fahrzeugbeschriftung auszugeben?
Ich würde es gerne, es unterstützt das Branding.
Kommen deswegen mehr Kunden zu uns? Ich denke eher nicht.

- Also keine Fahrzeugbeschriftung.





Freitag, 18. Dezember 2009

Microsoft mal wieder



Es ist schon ein wenig verwunderlich, aber bei allen Themen, die das Internet betreffen, hinkt Microsoft etwas hinterher.
So kam in den letzten Tagen eine Email mit folgendem Betreff in meine Eingangsbox geflattert:

Von: Microsoft Office Live Small Business Betr.:Verwenden von Blogs und sozialen Medien zur Kundengewinnung Datum: Di 8. Dez 2009 23:57

Aus dieser Email möchte ich gerne zwei Absätze zitieren:

'Schreiben Sie Ihren Text, bis er Ihnen gefällt, und veröffentlichen Sie ihn dann direkt über Microsoft Word in Ihrem Blog.'
Ich denke mal, das ist dann auch meistens das Ergebnis von schnell gestrickten Firmenblogs. Einfach mal Word öffnen, irgendeinen Text eingeben und veröffentlichen. Dank Microsoft spart man sich eine komplette Marketingabteilung. PR und Social Media einfach und schnell - und aller Wahrscheinlichkeit nach umsonst oder besser gesagt "für den Ofen".

"Die Leute sind immer kommentiert auf meinem Blog. Es ist nicht nur gut für mein Geschäft, es macht Spaß"

Dieses Zitat schießt ja wohl den Vogel ab. Da schafft es nicht einmal die deutsche Marketingabteilung von Microsoft, eine passende Übersetzung zu liefern. Anscheinend gibt es (noch) keine gute deutsche Aussage.
Vielleicht wurde die deutsche Abteilung schon seit lägerem eingespart und es gibt nur noch den automatischen Übersetzer für die amerikanische Marketingabteilung...

Meine Meinung:
"Es ist nicht nur gut für meinen Blog, es macht Spaß."





Donnerstag, 17. Dezember 2009

Twitter is Over Capacity



Den hatten wir lange schon nicht mehr gesehen.
Ob Twitter auch langsam in den Vorweihnachtsstreß kommt?





Was macht eigentlich unsere Internet-Sperre?



Der Wahlkampf ist vorbei, einige haben sich blutige Nasen geholt, andere sind in irgendein "Nirwana" verschwunden. Neue Schachfiguren kommen aufs Tanzparkett und wiegen sich im Rhythmus der Gleichartigkeit oder versuchen vielleicht auch mal gegen die Tanzrichtung zu tanzen. Noch stoßen sie wenig an, da die Tanzfläche noch nicht so voll ist. Bin gespannt, was passiert, wenn sich dann mehrere Paare darauf drängen. Ob sich dann die allgemeine Richtung ändern wird?
Ich denke nicht. Man hat schon immer in eine Richtung getanzt, der eine dreht sich rechts herum der andere links, manch einer versucht, die goldene Mitte zu treffen.Ein neuer Tanz wird erst entstehen wenn es eine neue Musikrichtung gibt.

Wir sollten uns hinsetzen und anfangen zu komponieren.





Ein neuer Trend - endlich!



Das Web 2.0 ist ausgelutscht, Social Media ist unterwegs und wird von vielen still belächelt, Viren, Internetkriminalität und andere Cyber-Attacken sind zum Alltag geworden. Etwas Neues muss her!
Wie wäre es da mit "Social Commerce"?
Man mische Cloud-Computing mit Web 3.0 - was immer das auch momentan sein mag - und gebe eine Prise CRM hinzu.
Schwupps - schon ist die neue Suppe fertig und die Fachjournalisten haben wieder etwas zu schreiben.
Schon toll.



Mittwoch, 16. Dezember 2009

SD - auf ein Neues



Irgendwie halten diese kleinen und preiswerten Speicherriesen nicht lange.
Ich nutze diese handlichen Karten in den Kapazitäten von 2GB und 4GB zur temporären Speicherung meiner Podcasts. Runterladen mit dem PC, kopieren auf die Karte und ab damit ins Smartphone ergibt ein paar Stunden Hörgenuß. Doch dann kommt da der Augenblick bei dem auf einem der Geräte dann eine Fehlermeldung erscheint: "Laufwerk kann nicht erkannt wereden." Ich erinnere mich, vor gut einem Jahr hatte ich die Fehlermeldung: "Von dem angeschlossenen Gerät kann nicht gelesen werden." Damals konnte ich mir eine neue SD-Karte kaufen und jetzt darf ich das voraussichtlich wieder.
Schade, dass diese Teile doch so empfindlich sind.
Panasonic hat übrigens ein kostenfreies Tool zum Formatieren von SD-Karten auf der Website. Denn mit Windows-Bordmitteln werden SD-Karten manchmal nicht richtig formatiert und können dann von den mobilen Endgeräten nicht mehr gelesen werden. Windows7 Benutzer sollten hier übrigens auch aufpassen, ein entsprechendes Update ist momentan vonMicrosoft bereits unterwegs.



Werde ein Fan von intuitiv.de und gewinne eine Ausgabe von "TwitterSweet - 140 Zeichen für den Geschäftsalltag"

Werde Fan von intuitiv.de
Bis zum 22.12.2009 12:00 Uhr CET

Zu Weihnachten darf einfach kein Gewinnspiel fehlen.

Was zu tun ist: einfach ein Fan von intuitiv.de bei Facebook werden. Das geht entweder über diesen Link oder das Widget rechts im Blog.

Unter allen Fans, die sich bis zum 22.12.2009 12:00 Uhr CET angemeldet haben, wird eine Ausgabe von "TwitterSweet - 140 Zeichen für den Geschäftsalltag" verlost.
Wenn die Post dann mitspielt, sollte das Buch noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen.
Es entscheidet das Los - der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Spaß beim mitmachen!





Do You Xing?



Welche Motivation treibt mich dazu, Xing zu benutzen?
Zu Anfang war es nett, Arbeitskollegen, auch ehemalige Arbeitskollegen, virtuell zu treffen. Die Kommunikation war dann meistens kurz und knapp: "Hallo, schön Dich hier zu treffen. Was machst Du gerade? ..."
Eigentlich nichts anderes, als wenn man sich zufällig auf einer Party trifft. Kurzer Smalltalk, schön Dich gesehen zu haben. Danke und Tschüss.
Klingt jetzt vielleicht etwas pragmatisch und hart, aber seien wir doch mal ehrlich. Hätten wir uns mehr zu sagen oder mehr zu sagen gehabt, dann wären wir auch ohne Plattform wie Xing in Kontakt geblieben.
Ich bezahle nun schon seit einigen Jahren für die Premium-Mitgliedschaft. Warum? Weil ich gerne sehe, wer auf meiner Profilseite landet. Zudem genieße ich die erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten. Das ist aber auch alles.
Meine Erfahrungen: Xing ist Business, Xing hat nichts mit Kaffeekränzchen zu tun. Jeder strengt sich an und hofft, über diese Plattform Kontakte zu knüpfen, die im Endeffekt ein positives monitäres Ergebnis liefern.
Ein anderer Motivationsgrund sind kostenfreie Tips und Tricks, die von versierten Nutzern in manchen Gruppen zur Verfügung gestellt werden. Rutschen die Gruppenthemen zu sehr ins Technische ab, so verwaisen die Diskussionsteilnehmer zunehmend. Für technische Themen gibt es in den meisten Fällen "bessere" Foren im Internet, abseits von Xing.
Gibt es bei den eventuell anberaumten Treffen keinen Benefit (was gibt es kostenfrei?), dann nimmt keiner teil.
Dasselbe gilt, wenn der Entertainment-Faktor zu gering ist.
Kaffekränzchen und Kneipenstammtische benötigen kein Xing, um sich zu organisieren.
Nun habe ich eine eigene Gruppe ins Leben gerufen. "Virtual Assistants". Es gibt neue Mitglieder. Sie warten darauf, dass es losgeht.
Entschuldigung, aber mit der Teilnahme an einer Gruppe geht es los! Sofort! Keine Wartezeit!
Ja, es gibt auch passive Gruppenmitglieder. Ich gehöre in vielen Gruppen auch dazu. Ich bin Mitglied und warte darauf, dass etwas Spannendes passiert.
Ich werde die Mitgliedschaft in diesen Gruppen beenden. Denn das ist nicht Xing. Es ist aber das Xing zu dem es geworden ist.





Mittwoch, 9. Dezember 2009

Google allmächtig



Man kann es einfach nicht oft genug erwähnen. Google ist sehr mächtig. Google hat sehr viel selbst entwickelt. Google hat aber auch sehr viele Firmen und damit Wissen und Technologie aufgekauft.
Anbei eine Übersicht der Firmenübernahmen durch Google.

Mit den Dashboard bietet Google seit neuestem nun auch eine Möglichkeit, sich über die verwendeten Dienste zu informieren. Eine gute Hilfe, wenn man vor lauter Web-Services mal den Überblick verloren hat.

Und wer noch nicht genug von Google bekommen kann, der sollte mal GoogleGoogleGoogleGoogle.com versuchen.




"I pee in my diapers"

Die Astronauten der Nasa twittern, und das schon seit einiger Zeit. Unter dem Usernamen Astro_Mike und auch anderer Astro_... Accounts kann man den Tweets der Weltraumflieger lauschen (http://www.msnbc.msn.com/id/30078050/).
Tweets wie in der Titelzeile angedeutet sucht man vergebens. Die Nasa hat hier klare Verhaltensregeln für die Nutzung von Web 2.0-Diensten und Social Media aufgestellt. Das ist auch wichtig, denn schießlich repräsentieren die Mitarbeiter eines Unternehmens durch die Nutzung von Twitter und ähnlichen Dienstleistern dieses im Web und damit in der Öffentlichkeit. Klare Regeln helfen an dieser Stelle, eventuelle Mißverständnisse zwischen Mitarbeiter und Unternehmen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Unternehmenskommunikation im Web 2.0 benötigt Regeln.
Sie haben noch keine? Dann schauen Sie sich folgende Sammlung von Guidelines anderer Unternehmen bei chip.de an.
Und hier gibt es eine gute Zusammenfassung von Aexea als pdf zum Download.



Dienstag, 8. Dezember 2009

Diese Datei kann nicht gelöscht werden



Das nervt unter Windows wirklich: Datendateien, die kurz zuvor durch ein Programm im Zugriff waren und dann nicht mehr verändert oder gelöscht werden können, weil anscheinend dieser gerade beendete Prozeß noch darauf zugreift. Da kommt das Prozeßmanagement manchmal tatsächlich ein wenig durcheinander.
Aber auch hierfür gibt es Abhilfe, den Unlocker.
Herunterzuladen bei http://ccollomb.free.fr/unlocker/ ist er fix installiert und kann entweder über das Kontextmenü des Explorers oder sogar automatisch eingebunden werden.
Ruft man ihn auf, so können alle vermeintlichen Tasks, die anscheinend noch auf diese Datei zugreifen ermittelt und dann gelöscht werden.
Mal wieder ein kleiner Umweg, aber immerhin muß man nicht mehr das System neu starten, nur um eine Datei zu löschen.



Poken - Ich bin dabei



Nachdem sich der Poken-Trend nun nach einer gewissen Zeit doch nicht ao sehr als Eintagsfliege herausgestellt hat, habe ich mir auch einen dieser "Kontakt"-Sticks zugelegt.
Die Konfiguration über die Website doyoupoken.com ging zügig vonstatten und ich konnte in ein paar Minuten meine Visitenkarte einrichten und meine sozialen Netzwerke, die ich über den Poken austauschen möchte, hinzufügen.
Ein kleiner Wermutstropfen scheint bei mir die automatische Synchronisation zu sein. Da mein Rechner noch ein Floppy-Laufwerk besitzt, sprang dieses während der automatischen Synchronisation alle paar Sekunden an, das war unschön. Abhilfe schaffte die Umstellung in den manuellen Modus. Diese Umstellung ließ sich aber mit angeschlossenem Poken nicht dauerhaft speichern. Ich konnte es jedoch folgendermaßen lösen:
(Browser Firefox 3.x)
  • Java deaktivieren
  • Poken entfernen
  • bei Poken anmelden
  • Synchronisation umstellen
  • Poken anschließen
  • manuell synchronisieren
  • Java wieder aktivieren

Jetzt ist das Floppy-Laufwerk wieder ruhig.

Übrigens werden über die Pokens mittels Nahfunktechnik, ähnlich RFID, nur IDs ausgetauscht. Der eigentliche Austausch der Kontaktinformationsdaten erfolgt ausschließlich online über die Website.





Montag, 7. Dezember 2009

Ein neues Headset - Jabra 3030



Jetzt habe ich es mir doch geleistet. Ein neues Bluetooth-Headset für meinen Palm. Ich hatte bereits früher schon einmal ein Bluetooth Headphone. Aber nun ist es wirklich komfortabel.
Schnell gepairt und mit der Zusatzsoftware Audiogateway von Softick kann ich nun über Bluetooth meine Podcasts hören, den Player bedienen, Start, Pause, Vor , Zurück, Laut, Leise. Und bei einem eingehenden Telefonat dank des eingebauten Mikrofons sogar telefonieren.
Das alles kann ein kabelgebundenes Headset zwar auch, aber die mechanische Belastung an der Miniaturbuchse des Gerätes ist beim täglichen Tragen manchmal doch enorm und kann dazu führen, dass die Buchse dann nicht mehr richtig funktioniert.
Jetzt genieße ich erst eimal rund sieben Stunden die kabellose Freiheit, dann wir wieder aufgeladen.




Freitag, 4. Dezember 2009

Happy Birthday - zwar verspäter, aber nicht vergessen



Am 9. November vor fünf Jahren erblickte Firefox 1.0 die Welt.
Was haben wir seitdem mit diesem Browser erlebt? Sehr viele Hochs aber auch ein paar Tiefs.

Die Hochs:
Firefox war gleich zu Beginn ein würdiger Nachfolger von Netscape (wie habe ich diesen Browser geliebt...).
Die Plugins und die damit verbundenen Erweiterungsmöglichkeiten sind unglaublich.
Die Einstellungsmöglichkeiten für versierte Benutzer sind hervorragend.
Es gibt portable Versionen.

Die Tiefs:
Mit zunehmender Versionsnummer wurde der Browser mächtiger und damit aber auch träger. Dank Verion 3.5 wurde dies wieder etwas verbessert.
Es gibt zu viele Plugins. Plugins kosten Verarbeitungszeit und bremsen das Surferlebnis aus.
Auch Firefox hat(te) Sicheheitslücken (wer sicher sein möchte darf sich nicht mit dem Internet verbinden).
Nicht so versierte Benutzer sind mit den Einstellungsmöglichkeiten überfordert.

Mein Fazit: ich nutze Firefox schon seit Version 1.0. Vielleicht gibt es bald mal eine Version für mobile Endgeräte, obwohl ich die Hoffnung bei PalmOS bereits seit längerem aufgegeben habe. Aber da sind ja auch noch WebOS oder Android.

(PS. haben Delphine und Waale irgendetwas gemeinsam...)




Donnerstag, 3. Dezember 2009

Notebook-Sicherheit

600.000 Laptops werden an US amerikanischen Flughäfen jährlich gestohlen oder gehen verloren. Das sind über 10.000 Geräte pro Woche (!).

Und was tun wir dagegen?

Dagegen können wir nicht viel tun, aber wir können vorsorgen, damit der entstehende Schaden sich in Grenzen hält.

Das bedeutet:

1. BackUp, BackUp, BackUp
Eine externe Festplatte ist dafür im ersten Schritt vollkommen ausreichend, jedoch sollte sie nicht in derselben Tasche wie der Notebook transportiert werden. Das ist ein häufiger Fehler.

2. Verschlüsseln
Ein fremdes Gerät ohne Besitzer verleitet zum Spielen. BIOS-Passwort und Windows-Authentifizierung ist sicherheitstechnisch gesehen eher"Spielzeug" und keine wirkliche Hürde, die einen versierten Benutzer daran hindern würde, Daten von dem besitzerlosen Gerät abzugreifen.
Einen guten Schutz bietet eine komplette Verschlüsselung der Festplatte. Empfehlen kann ich TrueCrypt. Die Software ist kostenfrei und läuft bei mir bereits seit langem sehr stabil.
Nun darf ich mir ein weiteres Passwort merken, aber diesen Preis bin ich gerne bereit zu zahlen.
Anleitungen zur Installation und Konfiguration gibt es massenweise bei Google.





Mittwoch, 2. Dezember 2009

Online Collaboration



Gemeinsam in Teams virtuell zusammenarbeiten. Termine und Aufgaben koordinieren. Notizen und Dokumente austauschen. Das klingt gut. Doch welche Plattform soll ich nehmen?
Es gibt einige kostenfreie Angebote im Web, die dann ab einer bestimmten genutzten Größe kostenpflichtig werden. Oder man hosted sich sein eigenes System. Aber muss ein Server denn 24 Stunden laufen, damit ein paar "Kollegen" den Service für ein paar Stunden am Tag nutzen können?
Da bietet sich eine bei einem Webhoster selbst installierte Lösung an.
Ich habe mir im Speziellen jetzt mal phpProjekt und OpenGoo angesehen.
Als Hoster nutze ich 1&1 mit einem einfachen Paket, PHP und MySQL inklusive.

Zu den angesprochenen Lösungen:

phpProjekt
Eine rundum schöne Lösung zum Projektmanagement. Alle notwendigen Aufgaben lassen sich abdecken. Die Online-Zusammenarbeit wird auch unterstützt und eine rudimentäre Ticketing-Lösung ist auch mit dabei. Ein weiterer Vorteil: ab einem einfachen Business-Paket bei 1&1 kann man sich die Software mit einem Mausklick direkt installieren. Das nimmt einem ein wenig Zeit ab.

Ein paar kleine Nachteile, die mir aufgefallen sind:
Die Oberfläche wirkt ein wenig "kantig". Schlicht strukturiert, dadurch natürlich sehr übersichtlich, mir aber etwas zu einfach.
Und die Rechtevergabe für Projekte und Rollen war mir nicht so einsichtig. Ich möchte an dieser Stelle mehrere Teams managen, die die jeweils anderen Projekte nicht einsehen sollen/dürfen. Das habe ich auf Anhieb nicht hinbekommen.

OpenGoo
Eine Hürde: läuft nur mit PHP5. Dazu muss bei 1&1 über zwei Zeilen in der .htaccess-Datei der PHP5-Parser eingeschaltet werden. Danach läuft die Installation problemlos. Ich habe alle Module, die mitgeliefert werden, in Verwendung, außer den eingebauten Email-Client. Da jeder Projektmitarbeiter sowieso ein eigenes Email-Konto besitzt, macht das nicht so viel Sinn.
Schön bei OpenGoo ist die strukturelle Organisation nach Workspaces, denen explizite Rechte für Benutzer, entweder direkt oder über Rollen zugeteilt werden können. Das Rollenkonzept erleichtert wie immer den administrativen Aufwand. Das Projektmanagement ist nicht so detailiert eingebaut wie dies phpProject bietet. Gantt-Ansichten oder andere Werkzeuge für die Projektplanung sind bis auf strukturierbare Aufgabenlisten und anpassbare Reports in Tabellenform nicht vorhanden.
Dagegen ist mehr Wert auf den Punkt Zusammenarbeit gelegt. Ich kann Firmen/Kunden anlegen und darunter dann die verschiedensten Kontakte. So kann bei einem Kundenprojekt schnell jeder Mitarbeiter auf die notwendigen Daten zugreifen. Eine strukturierte Dateiablage, ein Versionierungssystem für Dateien und die Möglichkeit einfach formatierte Textdateien und Präsentationen online in openGoo zu erstellen runden das Theme Online-Office oder "Online Workplace" ab. Ein Ticketing-System fehlt gänzlich, ist für meine Bedürfnisse nun auch nicht notwendig.
Ein kleiner Wermutstropfen: ab und zu hängt mal die schön implementierte Oberfläche ein wenig. Dann hilft nur noch ein Browser-Neustart.

Im Endeffekt habe ich mich für OpenGoo entschieden. Besonders die Rechtevergabe auf einzelne Arbeitsbereiche, sogenannte Workplaces, kam mir sehr entgegen. So kann ich nun verteilte Projektteams mit nur einer Lösung auf unterschiedlichen Projekten unabhängig voneinander arbeiten lassen und habe doch alles zentralisiert online.
Bei der so installierten Lösung kann ich davon ausgehen, dass es eine etwas längerfristige Investition ist. Bei fertigen Online-Lösungen von neu entstandenen StartUps bin ich ich immer ganz sicher, ob die dann sechs Monate später auch noch existieren.

Wer interesse an einer Online-Office Lösung hat kann sich gerne an mich wenden. Der Installationsaufwand ist sher gering und der administrative Aufwand zur Einrichtung eines kleinen Teams wirklich überschaubar.

Eine schöne Übersicht über aktuelle Groupware gibt es bei t3n (http://t3n.de/opensource/category/groupware/1)





Dienstag, 10. November 2009

Schon getestet?



Testen ist nicht einfach - oder doch?
Ich denke, das kommt ganz auf die Methode des Testens an. Bietet die Methode Struktur und Übersicht, dann kann man eigentlich davon ausgehen, dass ein Testen auch strukturiert und übersichtlich abläuft.
Ein komplexes Testing benötigt eine ausgefeilte Methode, damit Ressourcen und damit auch das Budget möglichst effizient eingesetzt werden.
Das eingesetzte Tool ist bei einer ausgefeilten Methode fast nur Nebensache. Ich betone hier das "fast", denn schließlich soll das Tool die eingesetzte Methode unterstützen und nicht dieser entgegen arbeiten.
Setzt man nur "irgendein" Tool ein und hofft, damit ein Testing erfolgreich durchführen zu können, so ist dieses Projekt in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt. Jedes Tool arbeitet mit seiner eigenen Methode. Kostenfreie Tools bieten in den meisten Fällen nur die Standard-Funktionalitäten eines einfachen Ticketing-Tools. Hierbei werden zwar die verschiedensten Probleme zentral erfasst, aber es ist schwer, die Übersicht zu behalten. Klare Verantwortungsbereiche, Fortschritte im Testing und eine Management-Sicht fehlen meistens in den Ticketing-Tools. Hierfür sind sie nicht gebaut.
Für ein strukturiertes Testing ist es wichtig, zu jeder Zeit eine Übersicht über den Status des gesamten Testens zu haben. Nur so können im Bedarfsfall entsprechende Schritte schnell eingeleitet werden, damit der gesamte Testzyklus im Zeitplan und damit im Budget bleibt.
eine gute Methode mit einem extra angepassten Tool bietet hier der DefectTracer.
Diese Methode ist geeignet, um zum Beispiel Testzyklen für einen Software-Rollout durchzuführen.
Mit diesem Tool und der verwendeten Methode können gut 500 Tester verschiedenste Module einer neuen Software auf ihre Funktionalität und Stabilität prüfen. Dabei haben die Testgruppen und das Management ständig eine aktualisierte Sicht auf den gesamten Testvorgang. Eine web-basierte Oberfläche, ein zentrales Management und ein datenbankgestütztes System runden das System ab.
Weitere Informationen gibt es unter: DefectTracer.com



Montag, 9. November 2009

Hurra! Wir haben einen Relaunch



Vor dem Relaunch:
  • ein angestaubtes Design
  • eine komplizierte Benutzerführung
  • veraltete Inhalte
Wenn die eigene Website nicht so läuft, wie man sich das vielleicht vorstellt, dann ist in erster Linie immer die Technik schuld. Selten sucht man die Schuldigen bei den Leuten, die eigentlich für den Inhalt zuständig sind.
Das Design einer Website ist sicher ein wichtiger Aspekt, aber viel wichtiger sind die Inhalte. Ja, Inhalte muss man über die Benutzeroberfläche, und damit mithilfe der Technik, auch finden können, ansonsten wäre es Verschwendung. Aber Inhalte formen das Gesamtwerk.

Nach einem Relaunch steht dann meistens erst einmal die neue Technik im Vordergrund. Jeder ist begeistert und meistens wird mit dieser "Anfangsbegeisterung" dann die "neue" Website befüllt. Bis es dann langsam aber sicher wieder abflacht. Die Beiträge werden weniger, manch einer ärgert sich über die neue Technik, die ist ja dann doch nicht so ist wie gedacht. Und der Enthusiasmus nimmt ab.
Schaut man dann nach ein paar Monaten auf die Website zeigt sie dasselbe Bild wie die alte: veraltete Inhalte, ungepflegt.
Aber: moderne Technik. - Wenigstens etwas.

Für eine gute Website bedarf es Verantwortliche, die sich darum kümmern. Verantwortliche, die Inhalte bereitstellen und diese dann auch aktualisiert einpflegen.



Freitag, 6. November 2009

Google Chrome blank poliert?


Eigentlich versuche ich nicht alles, was der große Internet-Bruder Google anbietet sofort zu nutzen. Google weiß schon recht viel von mir, soll er auch noch wissen, was ich im Internet suche?
Aber: Chrome ist schnell, verdammt schnell.
Gut, dann werde ich in den sauren Apfel beißen und ab und zu mal alle meine Internet-Daten löschen. Momentan benutze ich ihn tatsächlich. Ein Segen für meinen kleinen 12" Mini-Notebook.
Der ist immerhin schon über sechs Jahre alt und einfach nicht mehr der Schnellste.





Donnerstag, 5. November 2009

Gaming-PCs zu Weihnachten?



Jedes Jahr rollt dieselbe Welle auf mich zu. Kunden und Interessenten mit Kindern oder Jugendlichen fragen mich nach einem "anständigen" PC für den Nachwuchs.

Jedes Jahr dasselbe Procedere:
"Was möchte Ihr Sohn / Tochter denn damit machen?"
Antwort:
"Für die Schule / Studium, im Internet surfen, Email ..... und spielen."

Und da haben wir wieder dieses kleine Reizwort: spielen.
Spielen am PC kann man verschieden betrachten. Nehme ich mir einen normalen Büro-PC und installiere hier ein anscheinend atemberaubendes Spiel mit noch nie dagewesenen Grafikeffekten, dann werde ich schwer enttäuscht sein. Möchte ich nur ein wenig daddeln, dann tut's die Maschine natürlich. Ein wenig Tetris hier, ein bischen Shooter da - vielleicht eher im Retro 2D-Stil - , ein paar Web-Flash-Games, alles kein Problem. Doch man darf von einem 'normalen' PC nicht zu viel erwarten.
Im Prinzip ist ein PC erst einmal ein Universalgerät, dass dann in verschiedene Richtungen ausgebaut werden kann. Schreibmaschine, Grafikdesign, Rechenkünstler, Simulator, Datenbank, Audio- und Video-Schnittmaschine, um nur ein paar einfache Beispiele zu nennen.
Als guter Gaming-PC liegt solch eine Maschine im mittleren vierstelligen Bereich, da müssen wir uns nichts vormachen. Ein PC um 300 EUR kann das nicht leisten.

Spielbegeisterten empfehle ich aus diesem Grund IMMER eine Konsole. Das hat mehrere Gründe:
  • Eine Konsole ist gegenüber einem PC wesentlich kostengünstiger, leistungsstärker und speziell nur für Spiele konzipiert.

  • Wird der PC für Schule / Studium / Beruf genutzt, dann ist der PC ein Platz um zu lernen und zu arbeiten. Gespielt wird woanders. Eine klare Trennung hilft hier, sich auch auf manchmal unangenehme Dinge wie das Lernen zu konzentrieren.

  • Eine Konsole ist klein und unscheinbar, kann also auch mal im Wohnzimmer für die ganze Familie aufgebaut werden oder nachmittags mit zu Freunden genommen werden. Bei einem PC ist das immer eine etwas größere Aktion.

  • Wird das Spielen langweilig, dann kann die Konsole wieder verkauft werden.

  • Außerdem läßt sich aus Sicht eines Vaters das Spielen oder die Beschäftigung mit Computerspielen etwas besser steuern. Der Spiele-Konsum kann kontrolliert und im Bedarfsfall eingeschränkt werden.
Meine persönliche Meinung zu Computer-Games als Geschenk:
Mein "großer" Sohn ist jetzt vier. Er bekommt keine Spielekonsole, auch die nächsten Jahre noch nicht. Wir sitzen bei schlechtem Wetter manchmal am PC. Manchmal? Vielleicht alle zwei Monate mal. Dann zeige ich ihm auf Wikipedia den Mond oder die Erde. Wikipedia hat tolle Bilder, auch für kleinere Kinder. Manchmal malen wir auch mit einem einfachen Grafikprogramm. Ein wenig Hand-Augen-Koordination mit der Maus ist aus meiner Sicht o.k.

Dieses Weihnachten gibt es u.a. einen Kinder-Globus, beleuchtet.

Ansonsten versuche ich, ihm viel von meiner Zeit zu schenken, damit wir gemeinsam Dinge unternehmen können. Zum Winter sind dies dann wieder: Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen, Schneeballwerfen, Schneemann bauen.
Ich denke, das ist eine bessere Investition in seine Zukunft.





Mittwoch, 4. November 2009

Kundenservice


Kundenservice wird bei uns großgeschrieben. Unsere Rufnummer: 0900 - ....
"Herzlich Willkommen bei ...., wir freuen uns, dass Sie uns anrufen [und uns Geld in unsere unterbesetzte Hotline spülen]. Für Probleme mit A wählen Sie bitte '1' für B bitte '2' für alle anderen Fragen bitte die '9'. Vielen Dank. [Es dauert dann nur noch drei Minuten, wenn Sie noch solange durchhalten.]"
Ich hatte in einem früheren Artikel mal über O2 berichtet, die ihre Support-Struktur umgestellt hatten und "ihre Roboter" in den Ruhestand geschickt haben. Dasselbe Phänomen kann ich bei unseren Kunden feststellen. Wir haben dieses Jahr Kunden dazugewonnen. Diesen Kunden war es wichtig, bei einem Problem mit einem Menschen sprechen und ihr Problem schildern zu können.
Sie wollten kein Ticket-System oder eine Anrufbeantworter-Schleife. - Sie wollten uns.

Zugegeben, wir sind ein kleines Unternehmen, und eine meiner Haupt-Devisen ist: wenn ich bei einem Kunden bin, der mich für meine Zeit bei ihm bezahlt, dann bin ich 100% bei ihm. Das bedeutet Anrufe, außer vom eigenen Büro, werden prinzipiell abgewiesen. Ich selbst empfinde es als sehr störend, wenn ich einen Dienstleister vor Ort habe, der die ganze Zeit nichts anderes macht, als zu telefonieren. Der versucht Multitasking zu spielen, der gestresst auf jeden reagiert, der ihn anschaut und so seine teure Ressource in dünne Scheiben schneidet, so dass jeder was kosten kann, keiner aber richtig satt wird. Das bringt im Endeffekt keinem etwas.





Dienstag, 3. November 2009

DumbPhone, FeaturePhone, SmartPhone


Da streiten sich die Geister. Ich bin da nicht so und habe mich bereits seit Jahren für ein SmartPhone entschieden.
Warum?
Ich möchte telefonieren, das ist das Wichtigste.
Ich möchte aber auch einen mobilen Daten- und Informationsspeicher immer dabei haben.
Zudem höre ich gerne Podcasts zu allen möglichen Technik-Themen.
Eine GPS-Navigation sollte auch enthalten sein, denn ich hasse nichts mehr, als fünf verschiedene Geräte mitzuschleppen, von denen ich in dem entsprechenden Moment dann gerade dieses eine nicht dabei habe.
Und ich möchte Texte schreiben können. Das ist zwar mit dem Smartphone etwas fummelig, aber dank einer externen Bluetooth-Tastatur dann sehr komfortabel.

Meine Frau hat ein DumbPhone. Das ist jetzt nicht bewertend bezüglich ihrem Verständnis von IT und Technik. Nein, meine Frau ist auch im IT-Bereich tätig und das sehr erfolgreich. Hier ist es ist eher Ihre Einstellung zum Mobiltelefon. Das Ding muss telefonieren können und soll eine lange Akkulaufzeit haben. Das Ding muss einfach zu bedienen sein. SMS ist o.k., Camera ist Verschwendung. (Anmerkung: hier muss ich meiner Frau zustimmen, selbst auf dem Smartphone nutze ich die Camera nicht.)

Ein FeaturePhone?
Spielerei. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Vielleicht ein nettes Spielzeug für Jugendliche, deren Eltern genug Geld haben, Ihren Sprößlingen ständig neue Gadgets zu kaufen, damit diese auf dem Pausenhof damit angeben können.
Zu hart bewertet? Ich denke nicht.

Social Media ist keine Marketingaktion


Neulich bei einem Meeting der Marketingabteilung eines mittelständischen Unternehmens.

Der Marketingleiter: "So, dann haben wir noch eine kleine 'Testaktion' für die Vorweihnachtszeit. Frau Müller, Herr Meier und der neue Praktikant, der da dauernd im Internet surft. Könnten Sie für die sechs Wochen vor Weihnachten ein wenig Social Media machen. Melden Sie uns doch bei ein paar Plattformen an. Facebook, Twitter, YouTube. Ach ja, starten Sie dann bei Blogger noch einen Firmenblog. Der Titel könnte lauten: Unsere Firma aus der Sicht eines Praktikanten. Ein paar Videos dazu, zwei bis drei Minuten lang, das sollte reichen. Ich denke, das wird unser diesjähriges Weihnachtsgeschäft ankurbeln."

Ich denke, das ist Zeitverschwendung. Gut, der Praktikant lernt vielleicht etwas.
Der Marketingleiter hoffentlich auch.

Social Media ist keine Marketingaktion. Social Media ist eine neue Blickrichtung des Marketings in einem Unternehmens, die sich von den herkömmlichen Marketing-Themen total unterscheidet.
Denn nur wer zuhören kann, Beziehungen zu Kunden aufbauen möchte und dann noch Zeit hat, diese zu pflegen, der kann in diese neue Richtung schauen.





Montag, 2. November 2009

Links are the Currency of the Internet



Was sind Webseiten im Internet wert? Macht es der pure Inhalt? Sind es die Leser oder Besucher der Website? Ist es der Kontext, der Zusammenhang mit anderen Inhalten?
Es sind die Links auf diese Website.
Links, Verknüpfungen, Bookmarks. Alles was technisch dazu führt, dass Besucher auf meiner Seite landen. Dies ist sicher auch ein gewisser Kontext. Denn wird die Seite im Zusammenhang mit thematisch identischen Inhalten gelinkt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Seite auch angesehen wird. Denn man möchte ja als Informationssuchender ein Thema aus den unterschiedlichsten Richtungen "beleuchten", um sich dann selbst eine Meinung zu bilden. Aber im Endeffekt spielt nur ie Anzahl der verweisenden Links auf die eigene Seite die bestimmende Rolle.
Und hier ist es dann auch wie mit klassischer Werbung: nur ein geringer Prozentsatz der Internetnutzer klickt tatsächlich auf die angebotenen Links und landet dann bei mir. Aus diesem Grund muss die Streurate der Links hoch sein.




Dienstag, 27. Oktober 2009

Microsoft Security Essentials



Wer noch einen Virenschutz für seinen Heim-PC benötigt, der kann jetzt das kostenfreie Tool "Security Essntials" von Microsoft installieren.
Immerhin ist dann ein Virenschutz installiert und der "Heim"-PC ist etwas besser geschützt.
Schade, dass das Foto der Startseite anscheinend die angesprochene Zielgruppe zeigen soll. Ich bin da etwas anderer Meinung: ein Familienbild wäre vielleicht besser gewesen...





Montag, 26. Oktober 2009

7 Tipps zum schnelleren Surfen



Die Technik entwickelt sich weiter. Applikationen werden komplexer, Browser immer mächtiger, vieles komplizierter und damit langsamer und träger.
Was können wir dagegen tun?
Verschlanken ist die Lösung.
Auch das Surfen im Internet kann beschleunigt werden. Klar, wir haben unsere Gewohnheiten und unsere Lieblingstools. Dennoch hilft es, sich manchmal etwas Neuem zuzuwenden und es auszuprobieren.

Der Browser
Internet Explorer ist langsam. Firefox ist schneller. Google Chrome ist noch schneller. Ja, er ist von Google, aber schneller.

Tabs sind schneller als Fenster
Das Surfen mit Tabs it wesentlich schneller als mit Fenstern. Besonders das Umschalten geht ratz-fatz, und ich muss mich nicht durch viele Fenster klicken, wenn ich denn wieder die eine bestimmte Information suche, die ich doch gerade eben noch auf dem Bildschirm hatte.

Die Tastatur ist schneller als die Maus
Shortcuts - Tastaturkombinationen - könne das Arbeiten mit dem Browser erheblich beschleunigen. Einen neuen Tab öffnen, den Desktop anzeigen, von Link zu Link springen, einen Link öffnen. All das geht auch über die Tastatur. Und wer das Zehnfinger-System beherrscht ist damit sowieso wesentlich schneller.

Kürzel für Bookmarks
Ja, das geht. Bei Firefox heißt das in der deutschen Version "Shlüsselwort". Etwas unglücklich gewählt, aber sehr mächtig. So kann ich hier für meine Bookmarks - meine Lesezeichen - einen Kurztext zum Starten definieren. Jetzt gebe ich in der Adressleiste nur noch "rd" ein, und der Google Reader öffnet sich. Alles ohne Maus.

Ist Flash wichtig?
Flash ist nett und viele Seiten arbeiten damit. Aber mal ehrlich - benötige ich Flash? Zum "richtigen" Arbeiten eigentlich nicht. Außerdem sind richtig gute Webseiten meistens ohne Flash programmiert. Der weitere Vorteil: die nervige Werbung fällt weg.

Browsererweiterungen
Diese Erweiterungen sind sehr mächtig. Manchmal so mächtig, dass der Browser damit sehr zu kämpfen hat, sprich, er wird langsam, zäh und träge. Aus diesem Grund sollten nur Erweiterungen benutzt werden, die wirklich auch einen Nutzen bringen.

Geöffnete Tabs
Ja, das passiert meistens. Man ist am Surfen und plötzlich sind Dutzende von Tabs geöffnet. Der Browser wird langsam und langsamer. Mein Tipp: Eine Seite, die ich momentan nicht benötige entweder schließen, bookmarken oder zum späteren Lesen Tools wie MySideBar.de verwenden. Hier kann ich interessante Seiten zum späteren Lesen online speichern, dann geht nichts verloren. Habe ich zwei bis drei Seiten geöffnet, dann geht das Surfen prformant voran.






Web-Applikationen für "fast" Alles



Textverarbeitung, Terminplanung, Todo-Liste, Kommunikation - alles verlagert sich ins Web. Im Endeffekt benötige ich nur noch einen Internetzugang und ein Endgerät mit einem Browser.
Mit buildy.net geht jetzt eine weitere Applikation aus einem anderen Bereich an den Start der Web-Applikationen. buildy.net - das Planungswerkzeug für den ambitionierten Einrichter oder den Bauplaner. Es ersetzt keine CAD-Software, so weit sind wir dann doch noch nicht. Aber ich kann mit dieser Applikation schnell mal einen neuen Büroraum planen oder auch mal das Wohnzimmer umgestalten. Das ganze geht online und erstaunlich schnell.
Schade nur, dass die deutsche Übersetzung so holprig ist. Ich nehme dann doch lieber die englische Version...





Mittwoch, 21. Oktober 2009

Dreist muss man sein - oder: Ein Buchstabe kostet 84 EUR



Da gibt es doch tatsächlich Dienstleister im Internet, die bieten kostenfreie Software als kostenpflichtigen Download an.
Eine echt interessante Masche, die dort angewendet wird. Die Software ist kostenfrei, aber für die Dienstleistung des Downloads darf per Abo gezahlt werden.
Besonders interssant ist hier die Website: http://www.adiobe.de

Kaum dort angekommen, darf man seine persönlichen Daten eingeben, und dann den aktuellsten Acrobat Reader herunterladen. Das zusätzliche "i" in der URL kostet bei Abschluss des Vertrages "nur" 84 EUR.
Faszinierend, wie gut die Seite aufgemacht ist. - Ob Adobe diese Seite schon gesichtet hat?
(PS.: die Links zu dieser Seite sind absichtlich entfernt!)




Dienstag, 20. Oktober 2009

The Future of Browsing



Yahoo macht zur Zeit viel Werbung mit "You" und "Yahoo". Das Wortspiel wird verwendet, um den User (wieder) in den Mittelpunkt zu stellen. "Made by you, for you."
Aza Raskin hält hier einen interessanten Vortrag über die Zukunft des Browsers.
Interessant, dass Yahoo hier auch eine Rolle spielt...
Die Ideen und die momentan existierende Realisierung sind nichts desto trotz sehr interessant.
Wenn jetzt noch eine Spracherkennung dabei wäre, dann ist die Bedienung eines Computers à la StarTrek nicht mehr weit entfernt.





Montag, 19. Oktober 2009

Bilderquelle



Bei picapp gibt es gute und auch gut sortierte Bilder fü den Blog. Das Gute daran: no costs!
Zur Anmerkung für die Wordpress-Fans: picapp ist eine Partnerschaft mit Wordpress.com eingegangen. Hat was!




Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt sogleich...

Der Wahnsinn geht weiter. Nach der Internet-Zensur nun die De-Mail. Wo soll das noch hinführen?
Ich weiß es nicht. Ich habe nur mitbekommen, dass eine große Mehrheit hier Leute gewählt haben, die nun so etwas machen wollen.
Wann wachen die Massen denn mal auf??? - Ich denke, die Masse ist - wie immer - träge und faul.
Schade.

Einen sehr schönen Beitrag zur De-Mail von Hadmut Danisch.
Danke dafür.




Samstag, 17. Oktober 2009

Projekt für's Wochenende: Portable, Paperless, Digital Copy Machine



Einfach nur gut und gesehen bei "instructables".
Bin mal gespannt.




Freitag, 16. Oktober 2009

Hach, welchen nehm' ich nun



Mein Bildschirmhintergrund auf meinem Dual-Monitor könnte mal einen Tapetenwechsel gebrachen. WebDesignBooth hat eine schöne Zusammenstellung veröffentlicht.
Ich denke, "Green Simplicity" hat mal was Erfrischendes und bildet einen schönen Gegenpol zum ersten Neuschnee dieses Winters.




Fachbücher für Lau



Ebook-Services für kostenfreie Bücher gibt es viele. Hier kann man dann meistens die alten Meister nachlesen. Moderne Literatur oder gar Fachbücher vermißt man dort, bis auf vielleicht wenige Ausnahmen.
Der neue Service PaperC geht einen anderen Weg: Gucken darf jeder. Möchte ich etwas ausdrucken oder Inhalte kopieren, dann darf ich bezahlen. Ich kann sogar das gesamte Buch gegen Bezahlung herunterladen.
Eine sehr schöne Lösung, um sich mal schnell Informationen zu besorgen...




Donnerstag, 15. Oktober 2009

Sinnvolles Tool für die WebCam



WebCam ist WebCam. Ein einfaches Bild, eine schlechte Beleuchtung und meistens schaut man auch noch etwas komisch aus.
Das muss nicht sein. Das Bild läßt sich aufpeppen und mit Inhalten anreichern, so dass ein normales WebCam-Bild zu einem interessanten WebCam-Bild wird.
Gerade bei Video-Konferenzen mit Skype hilft es, wenn man nicht nur den Gesprächspartner sieht, sondern vielleicht auch noch dessen Firmenlogo und Email mit eingeblendet sind.

Wie bekommt man dies nun in den Video-Stream?
Ganz einfach. Mit einer Software, die den Video-Stream umleitet und dem System eine neue, virtuelle Videoquelle anbietet.

Ich habe jetzt mal WebCamMax versucht. Das System integriert sich flüssig in den Video-Stream, es gibt selbst auf einer älteren Maschine kein Geruckel, und die angebotene Fülle der Effekte und Einblendungen verleiten fast zum Spielen. Manche Effekte mögen für den privaten Bereich sicher sehr witzig sein, wie z.B. die virtuellen Hintergründe. Damit erscheint mein Bild dann mit einem Sonnenuntergang oder einem Palmenstrand als Hintergrund.
Für das Business mag ich es lieber etwas einfacher. Ein einfacher Text und das Firmenlogo am unteren Rand machen da schon was her.

Hier nun ein kleiner Überblick der Features:
(Anmerkung: Die hier präsentierte Version ist die Test-Version mit dem Logo des Herstellers eingeblendet.)

Im linken unteren Bereich präsentieren sich die unterschiedlichen Videoquellen. Bei der WebCam kann ich das Bild noch heranzoomen und den vergrößerten Ausschnitt verschieben (s.o., erstes Bild). Dies ist ganz nützlich, wenn die original WebCam-Software diese Funktion nicht anbietet.



Wähle ich den Screen, so kann ich auch mal schnell eine Bildschirmpräsentation in mein Online-Video einfließen lassen. Dabei kann ich dann auswählen, welcher Bereich des Bildschirms übertragen werden soll.



Auch bereits fertige Filmsequenzen kann ich in die virtuelle Camera einspeisen. Ein mögliches Szenario ist: ich diskutieren mit meinem Gegenüber ein bestimmten Thema und habe dazu eine kurze Videosequenz, die ich ihm zeigen möchte. Videoquelle kurz mal gewechselt und mein Gesprächspartner ist im Bilde.



Dasselbe funktioniert auch mit normalen Bildern. Hier kann ich sogar eine kleine Präsentation ablaufen lassen.

Schön ist hierbei, dass ich die entsprechende Videoquelle wechseln kann ohne die Applikation, die dasVideosignal streamt, wechseln zu müssen.
Ich kann also einen VideoChat per Skype halten und kurz mal zwischen meinem Bild, einem Video oder ein paar anderen Bildern umschalten.



Zusätzlich können auf den Videostream Effekte angewendet werden. Ich möchte kurz auf ein paar eingehen.



Mit den Backgrounds wird mein eigener Hintergrund durch ein anderes Bild ersetzt. Dies funktioniert nicht immer ganz perfekt. Je unterschiedlicher aber mein richtiger Hintergrund gegenüber mir und meiner Kleidung ist, desto besser kann die Software dies auseinanderhalten und den Effekt darstellen.



Über Frames können unterschiedliche feste oder auch bewegte Zusatzelemente in das Bild eingeblendet werden. Hier eine fortlaufende Datums- und Uhrzeit-Anzeige.



Für jeden Effekt kann die Position genau festgelegt werden.



Auch die Eigenschaften eines Effektes können einzeln bearbeitet werden. Hier zum Beispiel die Eigenschaften einer Texteinblendung.
Zusätzlich können eigene, neue Effekte in einem gewissen Umfang definiert und zur späteren Verwendung abgespeichert werden.



Ein großes Plus: Doodling im Videostream. Das bedeutet, man kann auf den vorhandenen Videostream auch mal kurz eine Skizze anbringen.

Stellt man sich jetzt folgendes Szenario vor:
o eine WebCam auf eine Person, die präsentiert
o eine WebCam auf ein Whiteboard, oder auf eine andere Gruppe von Personen
o ein paar fertige Folien als jpg vorrätig
o ein paar kurze Demo-Videos zu einem bestimmten Thema

Benutzt man nun die Skype-Konferenz-Schaltung oder auch UStream für eine Live-Sendung, dann läßt sich damit auf die Schnelle und sehr preiswert eine hochwertige, multimediale Firmenpräsentation zusammenbauen.





Mittwoch, 7. Oktober 2009

So, jetzt ist es raus!

Endlich wird er angekündigt. Der Kindle.
Wir können ihn zwar nicht bei amazon.de kaufen, aber bei amazon.com. Dort gibt es ihn mit einem internationalen kostenfreien "wireless" Zugang.



Die Seite bei Amazon nennt eine Preis von $279,00. Zuzüglich Steuern und Zölle. Da bin ich ja mal gespannt.



Die Netzabdeckung im Westen von München scheint auf jeden Fall Kindle-geeignet zu sein. Insbesondere die Gegend um den Ammersee ;-)






Mittwoch, 30. September 2009

Wer schreibt noch mit der Hand?



Jetzt mal ehrlich, noch ein Handschreiber oder ein Tastatur- Besessener?
Die Tastatur nehme ich gerne, wenn es um längere Texte geht, die ich später noch einmal nachbearbeiten muss oder die dann als Endprodukt digital vorliegen sollen.
Für Skizzen und zur Ideenfindung ist der Stift, ein Papier und eine handschriftliche Notiz immer noch mein Favorit.
Das hängt aber auch mit meiner Art zu denken zusammen. Ich kann mir gut Bilder merken und arbeite dadurch intensiv mit MindMaps. Diese lassen sich zwar auch gut mit dem Computer erstellen, jedoch ist hier der Zeitaufwand größer und die Flexibilität geringer.
Einkaufslisten werden bei mir auch noch mit der Hand geschrieben, wobei dann die Schrift manchmal etwas darunter leidet.



Mittwoch, 23. September 2009

Vormerken!



Montag, 05. Oktober 2009, 20:00 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://blogandbeer.de





Jetzt kontrollieren wir!



Auf Abgeordnetenwatch.de hat das Volk endlich Einblicke in die Politik. Hier werden Informationen preigegeben, die früher so nicht möglich waren. Die Politiker werden überwachbar.
Das ist eine gute Möglichkeit, sich vor der Wahl mal über den Volksvertreter seines Vertrauens intensiver zu informieren.



PC Inspektion



Was ist auf meinem PC eigentlich installiert? Welche Software läuft da? Welche Seriennummern verwende ich? Ist da alles in Ordnung? Der Belarc Advisor bringt es ans Licht. Interessant ist doch, mit welchen einfachen Mitteln ich eine Menge Daten über meinen PC zusammensammeln kann.
Den Advisor gibt es bei belarc.com



"time is the new currency of communication"



So hieß es letzte Woche im Interview eines amerikanischen Podcasts.
Ist Zeit wirklich eine Währung? Ist uns die Zeit wichtiger geworden als das Geld?
Sicher nicht in allen Bereichen, aber ich denke, wenn man ausreichend Geld zur Verfügung hat - und ich meine hier nicht Geld für ein Luxusleben, sondern genug Geld, um die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens abzudecken - dann wird die eigene Zeit tatsächlich zu einer kostbaren Währung.
Wahrscheinlich ist diese Wertigkeit ein Zeichen unserer hektischen, Technik-geprägten und Multitasking-bestimmenden Gegenwart. Man will eben so viel als möglich in einem engen Zeitrahmen bewältigen, damit man anschliessend noch etwas Zeit übrig hat. Zeit ist kostbar.
Vieles dauert einem einfach zu lange.
Warten zum Beispiel: morgens beim Bäcker, beim Einkaufen an der Kasse, beim Tanken an der Zapfsäule, in der Warteschleife am Telefon.
Wieviel ist uns dieses Warten für ein Produkt oder eine Dienstleistung wert? Beim Bäcker warten wir dann schon mal etwas länger, denn ansonsten fällt das anschliessende geplante Frühstück vielleicht doch etwas mager aus.
Die Warteschleife am Telefon wird da doch eher schon einmal früher beendet. "Dafür habe ich jetzt keine Zeit!", heißt es dann.

Wie äußert sich nun die Wertigkeit der Zeit beim Informationsaustausch?
Wir wollen Informationen schnell erfassen. RSS-Feeds und Newsportale bestimmen den täglichen Nachrichtenkonsum. Fernsehen, Zeitungen und Magazine sind für Leute, die noch Zeit haben und die sich ihre Nachrichten gerne zusammenstellen lassen. Wieviel Prozent des Inhaltes einer Tageszeitung interessieren uns wirklich? Wieviel Prozent davon sind für uns wirklich relevant?
Zeitgleich versuchen wir Audio-Ströme und Textinhalte parallel zu erfassen. Nebenbei noch Videoschnipsel, Tweets und Feeds.
Unwichtige Inhalte werden weggefiltert, nur relevante Informationen werden verwertet. Und diese müssen auch wieder auf des Wesentliche gekürzt sein.
Ist diese zeitliche Kompression für die Informationsaufnahme wirklich ein Zeitgewinn?
Provokativ? Dann würde ich gerne eine Gegenmeinung hören.
(Foto: http://www.flickr.com/photos/harryharris/382016624/)