Montag, 13. Juli 2009

Twitter in aller Munde



Anscheinend hat dieser Hersteller von Tabakwaren die Zeichen der Zeit erkannt. Sowohl den "Fail-Whale" bei Twitter als auch die Doppeldeutigkeit für die Wahl gelungen verpackt.
Wir hoffen jetzt mal, dass der "Fail-Whale" nicht mehr so oft erscheint.

Mehr zu Twitter in meinem Buch "TwitterSweet - 140 Zeichen für den Geschäftsalltag" und auf der Website dazu http://TwitterSweet.de.




Sonntag, 12. Juli 2009

Der Walkman - rund 30 Jahre ist es her



Wer kennt ihn noch, oder besitzt vielleicht noch einen dieser lengendären Abspielgeräte für Compact-Cassetten?
Schön war die Zeit. Zwei Seiten hatte die Cassette, Spielzeit 90 Minuten insgesamt, keine Shuffle-Funktion, kein Repeat. Batterielebenszeit des Gerätes: acht Stunden oder so.
Wie ein Jugendlicher der aktuellen Zeit mit dem Gerät von damals zurecht kommt ist wunderschön im BBC Newsmagazin beschrieben.




Samstag, 11. Juli 2009

Wo ist Matt?


Bei diesem Video bekomme ich einfach Gänsehaut. Ob wir es wohl jemals schaffen werden, dass die Menschen auf der gesamten Welt zusammen tanzen können. Über alle möglichen Grenzen hinweg einfach nur Mensch sein?
Ich hoffe es. Für uns und unsere Kinder.




Freitag, 10. Juli 2009

Notebooks gehören gesichert - aber sicher!



Laut einem Bericht der PCWorld vom letzten Jahr werden jährlich rund 637.000 Notebooks auf amerikanischen Flughäfen verloren. Das sind mehr als 1.700 am Tag.
Laut einer Umfrage haben über 50 Prozent der Notebook-Besitzer vertrauliche Daten auf dem Gerät und über 60 Prozent haben keine Schutzmaßnahmen ergriffen, um diese Daten zu schützen. Das ist erschreckend!
Weiterhin sind Flughäfen, Hotels und parkende Autos die Orte, an denen Notebooks am häufigsten gestohlen werden.
Und diese Zahlen haben sich seitdem eher verschlimmert.

Dabei ist es so einfach, Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

A) Behandle den Notebook wie Deine Brieftasche
Meine Brieftasche zeige ich nicht in aller Öffentlichkeit, ich versuche auch beim Bezahlen, den Geldbeutel oder die Brieftasche möglichst verdeckt zu halten. Neid macht Diebe.
Dasselbe sollte ich auch mit dem Notebook tun. Das Notebook ist kein Statussymbol. Das Notebook ist ein Arbeitsgerät, das vertrauliche Informationen beinhaltet. Somit ist das Gerät als auch die darin gespeicherten Informationen dementsprechend zu behandeln.

B) Datenverschlüsselung
"Noch ein Passwort" werden viele nun sagen. Ich sage "ein sehr wichtiges Passwort". Die Lösung liegt in der kompletten Verschlüsselung der Notebook-Festplatte. Waren die Lösungen früher sehr kosteintensiv, so kann in der Zwischenzeit auf eine sehr gute kostenfreie Lösung zurückgegriffen werden: TrueCrypt. Diese Software verschlüsselt die gesamte Festplatte (Geduld ist angesagt, das kann dauern) und der Zugriff auf das System und die Daten kann dann nur noch über ein Passwort erfolgen.
BIOS-Passwörter sind heutzutage wirklich nicht mehr zeitgemäß, interne Festplatten können ausgebaut werden, und dann sind die Daten an einem anderen System offen leserlich. Eine komplette Verschlüsselung sorgt dafür, dass für einen Fremden nur "Rauschen" sichtbar ist.

C) Mechanischer Schutz gegen Diebstahl
Wenn ich etwas anbinde, dann kann es nicht so schnell entwendet werden.
Fahrräder werden mit einem Ringschloss angeschlossen. Genauso kann ich es auch mit dem Notebook machen. Jeder Notebook und viele externe Geräte für den Notebook haben ein sogenanntes "Kensington-Lock". Das ist ein längliches Loch an einer Seite oder der Rückseite des Gehäuses an dem ein mechanisches Schloss mit einem Stahlseil befestigt werden kann. Diese Schlösser gibt es bei Kensington oder auch bei anderen Herstellern.

D) Software-Schutz gegen Diebstahl
Für Windows-Systeme gibt es eine schöne Software, die laut Alarm schlägt, wenn das Netzteil entfernt oder die Maus bewegt wird. Gut für's Internet-Café oder für die Bibliothek, wenn man gerade mal kurz den Platz verlassen muss. Laptop Alarm gibt es unter: http://www.syfer.nl/ .




Donnerstag, 9. Juli 2009

Was auf die Ohren?



"TwitterSweet -140 Zeichen für den Geschäftsalltag" zum Reinhören.
Mehr dann in gedruckter Form.





Klick - eine Taste ist eine Taste



"Drückt man auf eine Taste, so führt eine elektrische Schaltung eine vorher definierte Funktion aus."
Soviel zur technischen Definition. In Wirlichkeit erleben wir aber tägliche andere, recht menschliche Aktionen und Reaktionen bei der Bedienung von Tasten.

Beispiele "Fahrstuhl"
Einmal drücken hilft nicht, nur wer mehrmals auf die Ruftaste hämmert, meistens schnell hintereinander, der kann sicher sein, dass der Fahrstuhl die eigene Dringlichkeit spürt und die damit angeforderte Fahrt als Vorrangfahrt betrachtet. Alle anderen angeforderten Fahrten werden nun ignoriert. Leider wird auf jedem Stockwerk auf die Ruftaste gehämmert.

Beispiel "Druckampel"
Hier kann der Fußgänger auf Knopfdruck eine Grünphase anfordern. Das Phänomen des Fahrstuhls läßt sich auch auf diesen Bereich übertragen. Wobei es hier bei sehr viel wartenden Menschen auch das andere Extrem gibt. Jeder neu Hinzugekomene verharrt vor dem Übergang und ist der Meinung, es hätte bereits schon jemand gedrückt. Damit erhöht ich die Anzahl der Wartenden bis zu einer kritischen Masse, bei der ein Freiwilliger dann doch (noch)mal auf den großen gelben Schalter drückt.

Beispiel "Grafische Oberfläche"
Hyperlinks (im Web-Browser unterstrichene Texte) und Tasten sowie Auswahlbereiche wie Checkboxen reagieren im Web-Browser auf einen einfachen Klick.
Seitdem der Benutzer auch den Windows-Desktop erforscht hat, musste er die Erfahrung machen, dass hier der Einfach-Klick nicht zum Erfolg führte. Man gewöhnte sich an den Doppelklick. Dieser Doppelklick wurde nun auch ins Web übertragen. Gott-sei-Dank ist es nicht ganz so schlimm, wenn man im Web irgendwo doppelt klickt. Die nachfolgende Website geht vielleicht zwei Mal auf - es wundert sich jemand. Die gewünschte Ware wandert vielleicht zwei Mal in den Warenkorb - gut, das kann man wieder löschen. Eine Bestellung wird vielleicht zwei Mal ausgeführt - das ist dann Pech oder peinlich.
Auf jeden Fall wurde das Klick-Verhalten auch auf den START-Button der Windows Task-Leiste übertragen. Einmal klicken: Startmenü kommt, weiterer Klick: Startmenü verschwindet wieder. Da der Doppelklick ziemlich schnell aufeinander folgt ist die logische Konsequenz: ein dritter Klick, und das Startmenü ist wieder da.

Der Dreifach-Klick ist geboren!





Mittwoch, 8. Juli 2009

Das Fernsehen ist tot - es lebe das Fernsehen!



Seien wir mal ehrlich, ich denke, das Fernsehen wie wir es heute kennen stirbt langsam aber sicher aus. Bereits jetzt gibt es Hochrechnungen, dass die Internet-Nutzung der Durchschnittseuropäer die Fernsehnutzung Mitte nächsten Jahres überholen wird. Ist ja auch kein Wunder, denn die Videoportale sind in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die neuesten Berichte und Videos zu Ergeignissen, die kurz zuvor passiert sind, schaut man sich jetzt nicht mehr in den Nachrichten um 20:00 Uhr an sondern auf YouTube. Dann wann ich es möchte. Und die Filme gibt es auf den großen Videoportalen zu ein paar Cent online zum Ausleihen.
Schade, dass ich dann statt meinem großen Fernseher den kleinen Monitor nutzen muss, von Dolby Surround Sound ganz zu schweigen.
Da muss noch ein wenig nachgearbeitet werden. Die Technologie ist verfügbar aber noch nicht so ganz wohnzimmertauglich.
Wenn ich also einen Film so richtig genießen will, dann schaue ich ihn mir doch im Wohnzimmer auf dem großen Fernseher und mit Dolby Surround Sound an. Bei der Werbung wird gezappt, aufgeräumt oder das Stille Örtchen aufgesucht, wie schon seit Jahren.

Es lebe das Fernsehen!





Dienstag, 7. Juli 2009

TwitterSweet boomt!


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Können wir uns auf die IT wirklich verlassen



Technik ist fehleranfällig. Und je komplexer die Technologie ist, desto anfälliger ist sie. Womit das zusammenhängt? Vielleicht damit, dass viele einzelne komplexe Komponenten zusammenarbeiten müssen. Jeder dieser Komponenten ist fehleranfällig, was bereits statistisch dafür sorgt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gesamtausfalles steigt.

Nehmen wir mal das Beispiel GPS.
Wir nehmen ständig an, dass die Daten des Systems stimmen. Dennoch passieren immer wieder vernichtende Aktionen, die auf fehlerhaften Daten des Systems basieren. So wurde unlängst in den USA ein falsches Haus abgerissen. Die Abrissfirma hatte lediglich die Positionsdaten des Objektes bekommen, legten kurzerhand los und machten damit ein Haus dem Erdboden gleich, dass 130 Meter entfernt vom Zielobjekt stand.
Eine einfache zusätzliche Kontrolle der Adresse hätte dies sicher verhindert. Aber man hatte ja den "Geo-Code".




Montag, 6. Juli 2009

Sandkastenspiele



Bereits als Kind erproben wir und erforschen wir. Am intensivsten geschieht dies im Sandkasten - Sandkastenspiele.
Wie das ausschaut? Ganz einfach: wir graben mit der kleinen Sandschaufel ein Loch und dann schütten wir es wieder zu. Oder wir schütten einen kleinen Hügel auf und klopfen ihn dann wieder flach. Wir machen Sandförmchen, ein kurzer Blick, dann ein kurzer Schlag mit der flachen Hand auf dieses Fleckchen geformten Sandes - Platz für ein neues Förmchen.
Solche und ähnliche Vorgänge wiederholen sich bei Kindern in der Sandkiste immer und immer wieder. Erschaffen und Zerstören in einem ständigen Wechselspiel. Und jedesmal mit der Frage im Hintergrund, ob dasselbe wohl wieder so wie eben passiert.
Sandkastenspiele - sich vielmals wiederholende Versuchsreihen um zu lernen, zu begreifen und zu erfahren. Und das ohne große Konsequenzen.
Kinder haben dazu sehr viel Zeit. Manchmal scheint es, sie könnten Stunden damit verbringen, im Sandkasten zu spielen und Erfahrungen zu sammeln.
Wie geht es uns als Erwachsene in unserem Umfeld? Nehmen wir uns bei der Entdeckung von etwas Neuem oder beim Testen von etwas neu Erschaffenem auch genug Zeit? Oder geschieht das eher Schnell-schnell, Hopp- hopp und dann hopp oder topp?
Der Erfahrungsschatz eines Erwachsenen ist größer und weitreichender als der eines kleinen Kindes. Viele Versuchsreihen überspringen wir, weil wir das Ergebnis aus unseren Erahrungen bereits kennen. Doch kennen wir wirklich alle Ergebnisse?
Manchmal scheint es, wir würden nur glauben, das Ergbebnis zu kennen. In solchen Augenblicken wäre es gut, doch noch ein paar mehr "Sandkastenspiele" anzusetzen.