Donnerstag, 2. September 2010

Datenschutz ist kein Zustand, sondern ein Prozess



Immer wieder hört man, dass sich eine Firma in Bezug auf Datenschutz zertifiziert hat, dass ein Datenschutzzbeauftragter ernannt wurde oder dass der Datenschutz jetzt "durchgeführt" sei. Dabei wird der Datenschutz als ein Mini-Projekt gesehen, bei dem es ein paar Aufgaben gibt, die - wenn diese denn erledigt sind - das Projekt als abgehakt kennzeichnen. Die Manager reden danach gerne davon, dass das Thema Datenschutz bei Ihnen schon seit langem erledigt sei. Doch Datenschutz kann nicht nur als Projekt eingeführt und dann erledigt werden. Datenschutz muss gelebt und vor allem vorgelebt werden. Datenschutz muss ständig überwacht, überprüft und hinterfragte werden.

Datenschutz ist ein Prozess.

Der Datenschutz ist besonders bei kleinen Dienstleistern schnell zu erkennen. Komme ich als Kunde in das Büro des Dienstleisters und liegen dann noch Unterlagen und interne Informationen anderer Kunden offen herum, dann scheint es mit dem Datenschutz hier nicht allzu weit her zu sein.
Datenschutz muss vorgelebt und täglich sowohl nach Innen als auch nach Aussen aktiv gelebt werden.

Dann ist Datenschutz das, was wir unter Datenschutz verstehen.


Mittwoch, 1. September 2010

Front-Office Manager im Face-to-Face Marketing



Titel sind total in, insbesondere anglifizierte Titel bei denen keiner so recht weiss, was damit gemeint ist.
Der Hausmeister wird zum 'Facility Manager', die Putzkraft zum 'Cleaning Manager'. Auch der Strassenkehrer kann zum Halbkreis-Ingenieur werden - nur um mal deutsche Begriffe zu benutzen. Der Abteilungsleiter bleibt beim 'Departement Manager', und die höheren Führungskräfte werden dann zum 'Officer'.

Ist der Titel denn so wichtig?
Ist denn das Tun nicht wesentlich wichtiger für mein Erscheinungsbild zu anderen?

Auf den ersten Blick kann man natürlich mit einem Titel viel mehr blenden, entschuldigung, Eindruck machen. Ob der Titel seinem Träger gerecht wird, zeigt sich dann mit der Zeit.
(Anmerkung: die Position im Titel bezeichnet übrigens eine Bedienung im SB-Restaurant hinter dem Tresen)


Dienstag, 31. August 2010

Danke sagen




Ich fühle mich verpflichtet



Das Gefühl einer Verpflichtung ist ein optimaler Ansatz für eine Marketingstrategie.
Wer kennt das nicht: man geht in einem Kaufhaus auf die Toilette, eigentlich ein kostenfreier Service des Hauses, und was steht da am Eingang? Eine kleine Schale für ein "Benutzungsgeld" mit dem Hinweis "Wir empfehlen ein Benutzungsgeld von 50 Cent".
Das ist frech, funktioniert aber. Schließlich sind die Mitarbeiter vor Ort Mitarbeiter des Hauses und sie bessern damit nur ihren Lohn auf. Es wäre vergleichbar damit, dass ich der Verkäuferin in der Hemdenabteilung für eine gute Beratung einfach 50 Cent geben würde.
Das Gefühl der Verpflichtung "die kümmern sich um eine saubere Toilette, da gebe ich denen ein kleines Trinkgled dafür" ist sicher nicht von der Hand zu weisen.
Ein anderes Beispiel wäre ein kostenfreier Service, eine Beratung, die ich jemandem gebe, der davon total begeistert ist. Vielleicht fühlt er sich dann verpflichtet, mich weiter zu empfehlen oder meine Dienstleistung später auch mal zu nutzen. Vielleicht ist das entstandene Gefühl "der hat mir damals so toll geholfen/beraten und hat nichts dafür verlangt" so intensiv, dass er sich verpflichtet fühlt.


Montag, 30. August 2010

Positionierung ist das persönliche Google



Man hört eine Marke oder ein Produkt umd schon fällt einem dazu ein bestimmter Produktname ein. das kann man gleich mal testen:
  • Autoscheiben
  • Windeln
  • Papiertaschentuch
  • Klebstoff
  • Arzneimittel
Die Liste läßt sich beliebig erweitern.
In meinem "Kopf-Google" kommen dabei folgende Produktnamen:
  • Autoscheiben - Carglass
  • Windeln - Pampers
  • Papiertaschentuch - Tempo
  • Klebstoff - Uhu
  • Arzneimittel - Ratiopharm

Welches Produkt kommt im Kopf-Google meiner Kunden bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen, die ich anbiete? Erscheine ich dort?
was muss ich tun, damit meine Kunden oder auch meine potentiellen Kunden mein Produkt, meine Firma in Ihrem Kopf-Google aufnehmen?
Ich muss mich positionieren. Nur dann werde ich auch wirklich nur wahrgenommen. Diese Wahrnehmung ist der erste Schritt zur Aufnahme in ein Kopf-Google eines potentiellen Kunden.


Donnerstag, 26. August 2010

Was kostet eine Website?



Diese Frage wird mir häufig bei einem ersten Gespräch mit einem Kunden gestellt. Meine Gegenfrage in diesem Fall lautet dann: "Was kostet ein Auto?"
Als Reaktion darauf bekomme ich in den meisten Fällen erst ein leichtes Stirnrunzeln meines Gegenübers zu sehen, dann wird der Blick langsam heiter und der eigentliche Kernpunkt der Frage wird deutlich:
"Welche Ausstattung - bei einer Website dann vielleicht eher: welcher Funktionsumfang - benötigt welchen Aufwand und verursacht damit welche Kosten?"

Jetzt können wir den Projektumfang gemeinsam festlegen.


Mittwoch, 25. August 2010

Reden wir noch über Computer?



Reden wir eigentlich noch über Computer? In letzter Zeit höre ich nur noch etwas über iPods, SmartPhones und iPads vielleicht wird noch einmal das Stichwort Netbooks genannt. Aber das Wort PC oder Computer hört man nicht mehr.
Ist der Computer bereits so stark in unseren Alltag hineingewachsen, dass es nicht mehr auffällt, wenn darüber berichtet wird, oder ist ein Computer bzw. ein PC einfach nicht mehr "In"?


Aus Lösungen Produkte machen



Viele Kleinunternehmen haben schöne Lösungen für Kunden geschaffen. Diese Lösungen sind meistens aus Situationen des Bedarfs heraus entstanden.
Steht nun ein potentieller Kunde vor der Tür, so gibt es viele kleine Lösungen, die für andere Kunden geschaffen wurden, aber es gibt vielleicht keine Lösung, die einem neuen Interessenten angeboten werden könnte.

Aus dieser Situation heraus mein Tip:

Aus bereits bestehenden Lösungen Produkte machen.

Ein Beispiel:
Es wurde für verschiedene Kunden kleine Excel-Lösungen geschaffen, die die Dateneingabe vereinfacht und die entstehende Datenmenge grafische anschaulich darstellt.

Das Produkt könnte lauten:
Excel - Lösungen zur verbesserten Dateneingabe und anschaulichen Datenanalyse.

Eigentlich ganz einfach.


Dienstag, 24. August 2010