Montag, 13. Dezember 2010

Die Medien, die wir verwenden, definieren uns

reader

Ja, man bekommt diese Panik, am Flughafen oder im Hotelzimmer, wenn man nicht ins Internet kann. Noch vor fünf Jahren hatte man dieses Gefühl in einem Hotelzimmer ohne Fernseher. Heutzutage ist es wichtiger, einen schnellen und zuverlässigen Internetanschluss zu haben.

Nun fragt man sich natürlich, was kommt als Nächstes: welches Gerät, welcher Reader?

Was aber wichtig dabei ist: Wenn ich in eine Flughafen-Lounge gehe und die anderen Fluggäste mit Ihrem Laptop sehe, weiß ich nicht, ob sie sich Pornografie auf einer Website aus Bratislava ansehen oder einen Dokumentarfilm aus der 3Sat Mediathek.

Sehe ich sie aber die ZEIT aufschlagen oder den Spiegel, dann sagt das etwas über sie, mindestens genauso viel wie die Kleidung die sie tragen oder den Koffer, mit dem sie unterwegs sind.

Die Medien, die wir verwenden, definieren uns.

Bald könnte es darum gehen, wie man Lesegeräte mit einer digitalen Marke oder einem Sticker versehen kann, sodass ich weiß: Mein Gegenüber liest Spiegelonline und nicht Gala online.

Freitag, 10. Dezember 2010

Die Grundfrage der Marketing-Kommunikation

communication

Beginnt man mit dem Marketing, so stellt sich zu einem immer folgende Frage:

Was an wen mit welchen Mitteln oder über welche Medien?

Dazu bedarf es folgender Reihenfolge:

Definition der Ziele

Was will ich mit der Werbung erreichen und wen will ich erreichen. Soll meine Bekanntheit gesteigert werden oder der Umsatz eines bestimmten Produktes? Möchte ich neue Märkte erschließen?

Festlegen einer Strategie

Wie gehe ich vor. Welche Mittel setze ich wann ein. Es ist wirklich zu empfehlen, sich diese Schritte zuvor einmal zu notieren. Geändert ist es später schnell.

Erstellen eines Plans

Der Plan beinhaltet das genaue Vorgehen, einen Zeitplan und auch die “geplanten” Tool zur Umsetzung der Strategie, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Die Tools

Bei den Tools gib es generell gesehen keine Favoriten. Tools können das Internet und Web 2.0 sein. Aber auch Offline-Medien können genauso gut als Tool genutzt werden.

Lokale Anbieter greifen gerne zu den Offline-Tools und Printmedien, um dadurch den lokalen Bereich um den eigenen Standort besser zu erreichen. Dies lässt sich heutzutage aber auch schon gut mit Online-Tools erreichen.
Regionale Anbieter greifen dann schon eher zu Web 2.0-Tools, mit dem Hintergrund über das Internet eine größere Streufähigkeit zu erreichen.

Doch Vorsicht: Blinder Aktionismus kostet nur unnötig Geld.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Zufriedenheit

zufrieden Wann sind wir zufrieden?

  • Wenn alle unsere Probleme gelöst sind.
  • Wenn innerlicher Frieden herrscht.
  • Wenn uns nichts mehr belastet.
  • Wenn wir glücklich sind.
  • Wenn …

Ich bin zufrieden.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 10

Die 3 häufigsten Fehler im Marketing

visibility

Marketing bedeutet Aktionismus und nicht sich-verstecken. Marketing ist Auffallen aus der Masse. Marketing ist ein Transport von Botschaften an Konsumenten oder potentielle Kunden.

Folgende Fehler sollten dabei vermieden werden:

1.) Nichts investieren wollen

Man verlässt sich auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Anzeigen in Printmedien werden nur mäßig bis überhaupt nicht geschaltet. Verständlich, denn nur 0,2% aller Anzeigen werden überhaupt nur wahr genommen.

Leider wird in vielen Fällen das Potential der neuen Medien nicht erkannt. Hier kann mit wenig finanziellem und einem überschaubaren zeitlichen Aufwand effektiv Marketing betrieben werden.

2.) Sich auf einen Auftraggeber verlassen

Ist man Dienstleister eines großen Auftraggebers, so kann sich schnell das Gefühl einschleichen, sich auf diesen Lorbeeren ausruhen zu können. Natürlich ist es beruhigend, wenn man sicher sein kann, dass ein gewisser Umsatz im Monat stattfinden kann, jedoch birgt diese vermeintliche Sicherheit auch Gefahren. Man ist abhängig. Hat dieser große Auftraggeber Probleme, so findet man sich ganz schnell im Abwärtssog dieses Großkunden wieder.

Die Neukundengewinnung ist hier elementar. Diese sollte bereits während des normalen Tagegeschäftes passieren.

3.) Nichts Neues machen – der Einheitsbrei

Das Ergebnis: alle Werbung sieht gleich aus.

Etwas Neues: Guerilla-Marketing, Web 2.0-Marketing

Meistens hat man Angst, dabei den Guten Ruf zu verlieren.

Aber: eigentlich ist gar kein Ruf vorhanden, da keine Sichtbarkeit existiert.

Montag, 29. November 2010

Mein Facebook-Status



Mein privater Facebook-Account ist gelöscht - endgültig. Mein Firmenprofil mit einer Page exisitert weiterhin. Facebook-Mail werde ich nicht nutzen. Nicht noch ein Kommunikationssystem, dass mich mit Informationen füttern möchte oder um das ich mich kümmern muss.

Wer was Dringendes hat, der darf mich anrufen.

Die Telefonnummer: 08193-996238
(steht übrigens auch im Impressum)

(Foto: www.flickr.com/photos/kharasnet/4403594058/sizes/z/in/photostream/)

Freitag, 26. November 2010

Schönes Facebook-Tracking



Schön, diese "Mag ich"-Buttons. Schön, dass ich mich dabei bei Facebook anmelden darf. Schön, dass jeder meiner Freunde auf Facebook sehen kann, welche Seiten ich besucht habe. Schön, dass Facebook damit Nutzerverhalten tracken kann. Schön, dass Facebook damit dann fast so viel wie Google über mich weiß.
Schön.
Schöne neue Welt...


Freitag, 12. November 2010

Bedürfnisse

must_have

“Die Kunden kaufen nicht einen Tisch weil Sie das Bedürfnis haben, sondern weil sie beim Essen sitzen wollen.”

Kundenbedürfnisse sind nicht immer einfach zu erkennen. Vor allem, wenn es darum geht, warum ein bestimmtes Bedürfnis besteht. Denn erst wenn erkannt ist, warum ein Kunde ein bestimmtes Bedürfnis hat, kann man zielgerichtet auf dieses Bedürfnis eingehen. Ist dann noch der Grund des Bedürfnisses zum Vorschein gekommen, dann lässt sich die Lösung sogar noch besser an das jeweilige Kundenbedürfnis anpassen.

Damit ergibt sich folgende Reihenfolge:

a) Kundenbedürfnis erkennen

b) Ursache des Bedürfnisses ergründen

c) Maßgeschneiderte Lösung anbieten

Klingt einfach, ist es aber nicht immer.

Donnerstag, 11. November 2010

Gefunden werden

imitate

Es ist nicht einfach im Internet gefunden zu werden. Natürlich finde ich mich schnell, wenn ich bei der Suche meinen Namen oder meinen Firmennamen eingebe.

Leider kennen potentielle Kunden meinen Firmennamen aber gar nicht.

Da stellt sich die Frage, nach was suchen potentielle Kunden im Internet, wenn sie mich finden sollen?
Was zeichnet mich aus, das die Kunden benötigen?

Da sind wir wieder beim alten Thema: ich muss mich in die Kunden hineinversetzen, um zu wissen, was sie benötigen. Ich muss mit den Augen der Kunden sehen, mit Ihren Händen fühlen und mit ihren Gedanken denken.

Ich muss werden wie sie…

Mittwoch, 10. November 2010

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 9 - Add-Ons und Apps




Google – ausgelagertes Wissen

wissen

“Schau doch mal bei Google nach.” – “Hast Du das schon ge-Google-d?” So lauten in den meisten Fällen die Antworten auf Fragen zu eigentlichem Alltagswissen. Wo ist unser Wissen hin? Sind wir nur faul geworden oder macht sich hier ein allgemeiner Trend breit, sein Wissen regelrecht ins Netz auszulagern?

Bereits vor über 25 Jahren, als es das Internet in einer heutigen Form kommerziell noch gar nicht gab, zu der Zeit, als Bibliotheken mit unendliche vielen Nachschlagewerken und Archive mit Mikrofilm das Wissen der Welt speicherten, hieß es scherzhaft: “Bildung ist wissen wo es steht”. Schon damals haben wir unser Wissen, besonders unser Wissen zu Themen, die uns nur am Rande berührten, ausgelagert. Und ich denke, so ist es auch heute.

Dieses “Auslagern” ist ein ganz normaler Prozess. Unser Spezialwissen zu unser jeweiligem Fachgebiet ist so komplex und umfangreich geworden, dass man sich wissensmäßig stark spezialisiert hat. Zudem ist das andere, dann ausgelagerte Wissen schnell im Zugriff. Waren es zuerst noch die Bibliotheken und heute das Internet, so ist es doch ein einfaches schnell mal nachzuschlagen.

Meine These: je vernetzter wir werden, desto mehr Wissen lagern wir aus.

Dienstag, 9. November 2010

SocialMedia - Revolution oder Evolution?

revolution

Die Revolution geschieht sprunghaft. Fast über Nacht werden alte Strukturen über den Haufen geworfen und etwas Neues wird etabliert. Etwas Neues, das in den meisten Fällen absolut konträr zu dem bisher Üblichen erscheint.

Eine Revolution hinterlässt auch Spuren. Rechts und links des Weges der Revolution liegen Trümmer und Scherben. Schließlich gelingt eine Revolution immer nur durch Gewalt. Mit Gewalt wird das Ruder herumgerissen und eine neue Struktur eingesetzt, die hoffentlich der größte Teil der Masse auch wirklich will, es aber nicht zu sagen traut.

Die Evolution geschieht schleichend. Langsame Veränderungen bringen nach und nach neue evolutionäre Typen zum Vorschein. Bunt und mannigfaltig sind diese unterschiedlichen Typen, haben sie aber doch einen Ursprung. Welcher dieser neuen Typen überleben wird, wird die Zeit erst zeigen. Nicht alle haben das Zeug dazu, zu überleben. Manche werden wieder untergehen. Sang und klanglos, so wie sie gekommen sind.

Neue Typen mit neuen Eigenschaften oder einem neuen Aussehen werden sich durchsetzten. Sie sind besser an die Umgebungsbedingungen angepasst und auch widerstandsfähiger. Sie werden sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Ein neuer Typus wird sich durchsetzen.

Betrachten wir nun das Thema SocialMedia in Deutschland, so erschien es zu Beginn fast wie eine Revolution, die da auf uns zurollte.

Betrachtet man den Einsatz von SocialMedia in den Unternehmen, so kann man klar erkennen, dass in vielen Bereichen eher ein evolutionärer Prozess im Gange ist. Es wird sich zeigen wer sich dann als der Bessere und Stärkere durchsetzen wird.

Montag, 8. November 2010

Nokia C6 - Erfahrungsbericht Teil 8 - der Verbindungsmanager

55

Mittwoch, 3. November 2010

Professionelle Email-Adressen



Wer kennt das nicht: fliesenleger-@t-online.de oder buchaltung-mueller@web.de?
Gut, kostenfreie Lösungen helfen in der Startphase eines Unternehmens die Gesamtkosten niederig zu halten. Da wird dann schon gerne mal auf kostenfreie, meistens aber werbefinanzierte Lösungen zurückgegriffen. Die Visitenkarte von Vistaprint, in einem von rund 40 Designs (ich habe sie nicht genau gezählt), den Freemail-Provider mit Werbung in der Signatur und die Website mit dem Dienstleister im Domainnamen. Um mal nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Für den Privatbereich sehe ich solche Dinge mehr als akzeptabel, warum soll ich hier unnötig Geld ausgeben. Möchte ich aber ein Unternehmen repräsentieren oder mich als Unternehmer darstellen, dann kann ich mich mit ein paar Euro Einsatz von der Werbung der Dienstleister befreien. Bei Vistaprint gibt es für ein paar Euro hochwertige Visitenkarten. Bei großen Providern wie 1&1 oder Puretec gibt es die eigene Domain mit Email-Adresse und einen Homepage-Baukasten dazu.

Ein paar Euro, die die Aussendarstellung des Unternehmens in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.


Dienstag, 2. November 2010

SocialProof - Bestätigung der Masse



Massenmeinungen sind bei der Werbung sehr wichtig. Social Proof nennt sich das neudeutsch. Durch diesen Massenbeweis klingt es so, als ob es alle machen würden, als ob es alle kaufen würden.

Welche Auswirkungen hat das?
Suche ich nach einem Produkt im Internet und möchte mich darüber informieren, dann schaue ich mir auch die Meinungen anderer an. Bei Amazon z.B. gibt es dazu bereits zu Beginn der Bewertungen eine schöne Übersicht, die mir eine Einschätzung gibt, wie das Produkt am Markt ankommt. Sind hier bereits an die hundert Bewertungen abgegeben, dann kann man einen richtigen Trend erkennen.

Wie kann ich das belegen?
Rezensionen sind en wichtiger Punkt, wenn es darum geht, die Meinungen der Masse zu belegen. Bei Bewertungssystemen gibt es zum einen ein Rating, bei dem die Kunden oder die Nutzer Punkte oder Sterne vergeben können. Das System der Schulnoten hat sich im internationalen Markt nicht durchgesetzt. Ein einfaches Rating ohne eine stichhaltige Begründung ist in vielen Fällen aber nicht aussagekräftig. Erst durch eine gute Beschreibung einer Begründung für die Bwewertung bekommt diese eine Aussage richtig Gewicht. Eine solche Aussage kann mehr Einfluss besitzen als viele Ratings ohne einen Kommentar. Auch die "Schreibe" spielt eine entscheidende Rolle. Man kann klar zwischen einem werbenden und einem echten Kommentar unterscheiden. Ein "echter" Kommentar zeigt Vor- und Nachteile auf, beleuchtet das Produkt - meistens von allen Seiten - und erwähnt in den meisten Fällen auch den Hauptverwendungszweck. Echte Beiträge sind nicht geschönt, ungeschnitten und authentisch.

Möchte man mit einer Bewertung über ein Produkt noch mehr Aussagen sammeln, so kann man abschließend auf Printmedien zurückgreifen. Stiftumg Warentest und Ökotest bieten zu vielen Produktbereichen aus dem alltäglichen Leben einen weiteren sozialen Beweis, ob etwas gut und tauglich ist.


Montag, 1. November 2010

Offene WLANs dürfen genutzt werden



Laut einem aktuellen Gerichtsurteil dürfen offene WLANs in Deutschland bedenkenlos genutzt werden (Stern, Oktober 2010).
Hatten wir in Vergangenheit vielleicht noch ein wenig Bedenken, uns einfach so mit offenen unverschlüsselten WLANs zu verbinden, so ist es jetzt endlich gerichtlich geklärt. Ist ein offenes, unverschlüsseltes Netzwerk in Deutschland vorhanden, so darf ich mich bedenkenlos mit diesem Netzwerk verbinden. Schließlich ist der Anbieter des WLANsfür die Sicherheit verantwortlich. Wer also nicht möchte, dass sein WLAN von anderen genutzt wird, der hat zu sichern.
WPA2, AES256, crypted keyword, hidden network, sicheres Passwort - alles verstanden?


Freitag, 22. Oktober 2010

Eine künstliche Knappheit erzeugen



Der Bedarf an einem Produkt oder an einer Dienstleistung kann künstlich gesteigert werden - durch Knappheit.

Möglichkeiten hier sind:
o Zeitliche Knappheit
o Mengenknappheit

Zeitliche Knappheit
Ein Artikel ist nur eine begrenzte Zeit verfügbar. Möglich ist dies auch in Kombination, als Promo-Artikel oder mit besonderen Zugaben. Durch den zeitlich gesetzten Rahmen kommen potentielle Kunden in einen Zugzwang.
Diese Aktionen sind besonders bei Verbrauchsgütern sehr verbreitet: "Nur diesen Monat mit 20% mehr Inhalt!"

Mengenknappheit
"Nur noch x Stück verfügbar." Aufgrund der nur noch begrenzten Menge werden in vielen Fällen Schnellentscheidungen aus dem Bauch heraus gefällt.

Beide Möglichkeiten werden gerne genutzt, um den Umsatz temporär anzukurbeln. Einen langfristigen Effekt damit zu erzeugen ist sicher schwerer, denn wenn der Anreiz aufgrund der künstlichen Knappheit vorüber ist, ist fraglich, wer dann noch übrig bleibt und dem Produkt weiterhin treu bleibt.
Wem nutzt die künstliche Knappheit?
Die Methode der künstlichen Knappheit läßt sich in beliebigen Bereichen einsetzen. Die über die Gefühlsebene unterbewußte Steuerung aufgrund einer künstlichen Knappheit ist wirklich simpel gestrickt. Sogar im viralen Bereich kann dieses Prinzip angewendet werden.
Ein Beispiel: es wird eine Veranstaltung angeboten und bereits nach kurzer Zeit beschweren sich einige vermeintlichen Teilnehmer, dass sie bereits keine Karten mehr bekommen haben. In diesem Moment werden die Leser der Twitter Timeline aufmerksam.
(Anm.: die Methode ist jetzt bereits richtig "ausgelutscht" - also was Neues überlegen)


Donnerstag, 21. Oktober 2010

Werte schaffen Vertrauen - indirekt



Wird uns etwas geschenkt? So reagieren wir meistens mit zwei Möglichen Reaktionen darauf:

A) Die Geste des Schenkens passt zum Umstand (Geburtstag, andere Feier, etc) und wir freuen uns darüber.

B) Wir bekommmen einfach etwas geschenkt? Einfach so. Das macht uns mißtrauisch. Was führt derjenige im Schilde, daß er uns einfach so etwas schenkt?

Hier gibt es meistens auch wieder verschiedene Situationen:
1. Wir möchten etwas kaufen, und bereits vor dem Kauf werden uns Geschenke vorgestellt, die wir mit dem Kauf erhalten würden.
- BULLSHIT!
2. Wir bekommen anscheinend grundlos etwas geschenkt, dass wir aber nutzen können.

Denken Sie an den Obststand auf dem Wochenmarkt, meistens werden ein paar besonders leckere Früchte aufgeschnitten und die Laufkundschaft darf kosten. Oder beim Bäcker gibt es Pobierstückchen einer neuen Brotsorte. Meistens bleiben dann doch ein paar Interessierte stehen und einige kaufen auch etwas.

Kostenfreie Geschenke, die sofort einen Wert für einen potentiellen Kunden darstellen.
Und wie sieht dies auf den Webseiten aus?

Richtig bescheiden.


Mittwoch, 20. Oktober 2010

Sagen Sie nicht was Sie sind, sagen Sie was Sie bieten



Selbstdarstellungen und Beweihräucherungen mit Hochglanz-Webseiten gibt es zuhauf im Internet. Den Kunden interessiert es aber nicht, wer man ist, sondern was man dazu beitragen kann, um sein bestehendes Problem zu lösen.
Dazu ist es wichtig, dass man selbst sich in den Kunden, den potentiellen Kunden hineinversetzen kann, in seine Situation in sein Problem. Sehr von Vorteil ist es auch, wenn man derselben Interessengruppe angehört wie der Kunde.
Denn dann ist man einer von ihnen, einer, den dieselben Themen beschäftigen, einer, der dieselben Probleme hat.


Dienstag, 19. Oktober 2010

Linkbaiting sind Hits aber kein Content



Linkbaiting wird immer wieder gerne als inoffizielles oder auch unfaires Mittel genutzt, um Traffic auf eine bestimmte Website zu lenken. Das kann dem Betreiber der Seite viele Hits bringen. Solange jedenfalls, bis er von den großen Suchmaschinen eventuell abgestraft wird.
Diese Methode bringt vielleicht Hits auf die Website, aber Hits sind kein Content. Die Absprungrate von solchen Seiten ist enorm hoch. Denn wird kein Content geboten, den der Besucher verwerten kann, dann ist er genauso schnell wieder weg wie er gekommen ist.
Damit kann ich einen Besucher nicht auf der Website fesseln, damit kann ich keine Begeisterung hervorrufen, damit kann ich keinen Nutzen bringen.

Im Endeffekt kann ich damit keine Kunden gewinnen.


Montag, 18. Oktober 2010

Transparenz schaffen



Kundenverhältnisse basieren auf Vertrauen. Die Grundlage für Vertrauen ist zu einem großen Teil Offenheit und Tranzparenz, auch Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gehören dazu.
Nur wenn man einem Kunden gegenüber in allen Fragen offen und ehrlich ist, kann man sein Vertrauen und damit die Zusage eines Kundenverhältnisses - sprich einen Auftrag - gewinnen.
In der Zeit vor dem Internet suchte man sich Informationen über einen potentiellen Dienstleiter oder Lieferanten über Meinungen von Bekannten oder Kollegen zusammen. Sicher studierte man auch noch Zeitungen und eventuell Fachzeitschriften. Eventuelle Probleme oder auch anstehende Skadale des auserwählten Dienstleisters kamen so nur sehr selten oder so gar nicht an die Oberfläche. Wie die Mitarbeiter behandelt werden, welche Probleme welches Produkt eventuell hervorruft und welche Ökobelastung (neudeutsch CO2-Fußabdruck) ein Produkt hat, war nicht so recht nachvollziehbar und stand auch so meistens gar nicht zur Debatte.

Heutzutage sieht das anders aus. Die Suchmaschinen - für den deutschsprachigen Raum besonders Google - machen uns gläsern und transparent. Denn zu einem Stichwort, einem Unternehmensnamen oder einem Produktnamen werden Inhalte aus dem Web gezeigt, auf die ich ohne Suchmaschine nie gestoßen wäre. Aus diesem Grund ist eine gut aufgesetzte Transparenz wichtig für die Reputation.

Wie schaffe ich Transparenz?
Ich muss mich öffnen und ich muss offen bleiben. Das klingt jetzt zuerst einmal ziemlich platt, ist aber bei der Durchführung nicht immer einfach umzusetzen. Offen zu sein heißt Zahlen, Daten und Fakten offen zu legen.

Innere und äußere Transparenz
Ohne einer inneren Transparenz bedarf es keiner äußeren Transparenz. Denn es gibt nichts Peinlicheres, wenn ein Mitarbeiter Neuigkeiten über sein Unternehmen mit den Nachrichten am Morgen erfährt.

Ist Transparenz eine Voraussetzung für SocialMedia?
Ja. SocialMedia bedeutet offen zu sein und Transparenz zu zeigen - ohne Kompromisse.


Freitag, 15. Oktober 2010

Shutdown?



vox, 12seconds, plannr, - wer noch?

Die enthusiastischen Zeiten der Startups sind vorbei. Jetzt geht es doch wieder nur um das Eine: GELD.
Klar, man muss schauen, wie ich am morgigen Tag seinen Magen füllen kann, wo man schlafen und was man anziehen kann. All das kostet nun mal Geld. Und genau aus diesem Grund versuchen wir verschiedene Dinge, um Geld zu verdienen.
Nicht alle haben Bestand, wie die vielen Meldungen der einst so umschwärmten Startup Web-Services zeigen.
Schade, aber verständlich.

Weiter geht's mit dem Tagesgeschäft.


Face-to-Face Networking



Networking ist ein großes Schlagwort. Soll es uns doch helfen, unsere Geschäftsbeziehungen zu verbessern, neue Kontakte zu knüpfen und darüber dann wieder neue Kunden zu gewinnen. Plattformen zum Netzwerken gibt es viele.
Namen wie Xing oder LinkedIn fallen einem dabei sofort ein.
Doch was für eine Art von Netzwerken ist es überhaupt, das wir da auf diesen Plattformen betreiben?
Ist es wirklich Netzwerken?
Ist es Netzwerken wie im realen Leben?
Oder ist es eher nur eine Sammlung von Kontakten?
Ich kenne Dich - oder eher Deine Visitenkarte - Du kennst mich - sprich meine Visitenkarte.

In vielen Fällen werden die Kontakte auf den Plattformen zur Nachbereitung eines realen Treffens benutzt, das virtuelle Netzwerk wird damit zu der persönlichen Kontakt- oder Visitenkarten-Sammlung. Zugleich hilft es auch vielen bei der Vorbereitung zu einem Event, einem Treffen in der realen Welt. Wer kommt alles? Wen möchte ich vielleicht näher kennenlernen?

Kann richtiges Netzwerken online stattfinden?
Meine Meinung: Ein guter Kontakt findet heutzutage nicht alleine online statt. Für den Aufbau einer persönlichen Beziehung benötigen wir mehr Impulse als den reinen Online-Kontakt. Doch bereits ein Video, ein Foto oder auch ein Telefongespräch können ausreichend Impulse liefern, damit wir einen Kontakt aufbauen können.

Wir sind fühlende Wesen. 140 Zeichen sind dafür etwas zu wenig.


Donnerstag, 7. Oktober 2010

Twittwoch in München im iCamp

Informativ und erfrischend war der gestrige Twittwoch (http://twittwoch.de) in München im iCamp.

Der Vortrag von Philipp Roth (facebookmarketing.de) zeigte noch einmal in einem kurzen Rundumschlag die Möglichkeiten, Marketingaktionen auf Facebook laufen zu lassen.
Trotz aller Euphorie in Bezug auf Tools für Social Media machte er aber auch gegen Ende seines Vortrages darauf aufmerksam, dass man seinen "Realismus" behalten sollte. Facebook als Marketing-Tool ist eine Möglichkeit von vielen und gehört auf jeden Fall in ein Marketing-Gesamtkonzept.

Alex Rühle, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung präsentierte sein Buch "Ohne Netz - Mein halbes Jahr offline". In erfrischender Weise las er einige Passagen aus seinem Buch. Ein Fazit für mich: im Beruf geht es heutzutage fast nicht mehr ohne "Online"; Informationen, Kommunikation und Wissen liegen fast nur noch im Netz. Im Privaten lohnt es sich, mal etwas früher den Rechner auszuschalten und das Smartphone offline zu setzen, dann hat man definitiv mehr Zeit und entschleunigt.

Im Anschluss gab es wieder mal eine Reihe von Kurzpräsentationen.
Hier das Video der Präsentation von stammstrecke.org. Mal erfrischend anders.




Samstag, 2. Oktober 2010

Sind Email und Social Media Zeitfresser? - Ein Drei-Punkte-Plan für mehr effektive Zeit



Email und Social Media können zu Zeitfressern werden. Sind wir online, mit kleinen Statusfenstern in den sozialen Netzen unterwegs und haben vielleicht noch unser Email-Programm offen, so kommt es ständig zu kleinen Unterbrechungen. Ständig werden wir abgelenkt und aus userem Tun herausgerissen. Bis wir dann wieder bei der Sache sind, vergehen einige Minuten, verschwendete Minuten. Die Unterbrechungen werden schließlich zu regelrechten Zeitfressern. Aber das kommt definitiv auf unser Verhalten an.
Lassen wir uns einfach aus unserer Arbeit herausreissen? Wechseln wir ständig von einer Aufgabe zur nächsten? Können wir uns auf eine Sache konzentrieren - oder vielleicht auch nicht? Ein ständiger Wechsel führt zu einer regelrechten Zerissenheit.
Um diesem gestressten Wechselzwang entgegenzuwirken gibt es einen einfachen Drei-Punkte-Plan:

1. Ablenkungen eliminieren
Am PC läuft nur noch das, was man wirklich gerade machen möchte. Email-Programm ausschalten, Widgets ausschalten, Twitter ausschalten, RSS-Reader ausschalten - einfach Ruhe.
Nur das Programm, mit dem ich wirklich arbeiten möchte, ist aktiv.

2. Timer benutzen
Eine Eieruhr (oder einen anderen Timer) auf 30 bis 40 Minuten einstellen. Jetzt wird konzentriert an einer - jawoll EINER - Aufgabe gearbeitet.
Der Timer kann hier helfen, ein besseres Gefühl für die eigene Zeit und die eventuell stattfindenden Unterbrechungen zu bekommen.
Ist der Timer abgelaufen, dann darf ich wieder etwas anderes tun. Dabei entspricht der eingestellte Zeitrahmen in etwa einer herkömmlichen Schulstunde.
3. Zeitplanung aufstellen
Auch die Zeitplanung für den Tagesablauf ist entscheidend. Zwischen einzelnen Terminen sollte immer genug Platz eingebaut werden, der eine notwendige Vor- und Nachbereitung erlaubt.
Für einzelne Kundentermine empfehle ich immer das 1 1/2 bis 2-fache der vorab geplanten Zeit einzuplanen. Das ist in den meisten Fällen notwendig und in Bezug auf Organisation und aufkommenden Stress nur zu empfehlen.

Der Drei-Punkte-Plan sieht einfach aus, läßt sich aber im normalen Alltagsleben nicht immer so einfach realisieren. Schafft man es, auch nur Teile davon umzusetzen, so hat man schon ein wenig mehr effektive Zeit.


Freitag, 1. Oktober 2010

Content, Content, Content



... und dann Audience, Audience, Audience!

Ein einfaches Rezept, um auf sein Tun und Handeln als Webworker oder auch als Blogger aufmerksam zu machen.

Content ist jedoch nicht alles. "Publish and they will come!" hieß es einmal. Aber werden sie wirklich kommen? Kommen die Zuhörer, die Zuschauer, die Konsumenten wirklich so einfach? Finden sie meinen Content in der Überfülle der angebotenen Informationen? Sticht mein Content aus der Masse derartig heraus, dass er gesehen wird?

Menschen, die meine Texte lesen, die meine Videos sehen, die meine Fotos anschauen sind wichtig. Diese Menschen tragen die Information, dass es mich gibt und was ich tue, weiter. Sie tun Kunde davon. Diese Botschaft erreicht andere Menschen potentielle Kunden und Konsumenten. Einige davon werden meine "Werke" konsumieren.
Eine "Audience" entsteht.


Donnerstag, 30. September 2010

SocialMedia ist keine Strategie




Mittwoch, 29. September 2010

Neuordnung



Ein großer Wechsel hilft in vielen Fällen, fest eingefahrene Pfade zu verlassen und zu vereinfachen.
So ging es mir bei einem Rechner-Umzug.
Es muss nicht alles umziehen, viele Tools sind doppelt oder funkional sogar mehrfach installiert und damit unnötig.
Ein Dateimanager, ein Texteditor, ein Office-Paket, ein Email-Programm, eine Bildbearbeitung, eine Medienverwaltung. Ein Tool zum Speichern und verwalten von Passwörtern und Zugängen. Und den Rest? Ganz ehrlich: online in der Cloud und auf dem Smartphone - fertig!


Dienstag, 28. September 2010

Hat Google Instant Auswirkungen auf unser Suchverhalten?



Ich denke, viele der Suchenden dieser Welt, die Google nutzen, ist es noch gar nicht aufgefallen. Die Suchvorschläge im Eingabefeld bei Google passen sich dynamisch an das allgemeine Suchverhalten an. Die Suchvorschläge werden aufgelistet und die Inhalte werden dynamisch in Echtzeit generiert. Dadurch gelangt man automatisch zu den am meisten gesuchten Keywords.
Beeinflussen diese Vorschläge unser Suchverhalten und damit auch die notwendige Auswahl von Keywords beim Suchmaschinen-Marketing?
Wie reagieren wir auf diese Vorschläge? Nehmen wir sie wahr? Beachten wir sie - vielleicht auch unterbewußt?
Ich denke, dass bei der immensen Anzahl von Suchanfragen die zeitnah generierten Suchvorschläge ein ähnliches Gewicht haben wie die zuvor erzeugten Suchvorschläge von Google.
Gibt es Medienpeaks, wie der Ausbruch des finnischen Vulkans, dessen Namen fast niemand weder aussprechen noch schreiben kann, dann wird für kurze Zeit danach dieser neue Vorschlagsalgorithmus sicher eine größere Bedeutung haben.
Für "normale" Suchanfragen wird dieses Echtzeit-Vorschlagssystem keine großen Auswirkungen zeigen.
(Bildquelle: http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2010/09/instant-search.html)


Du bist nicht bei Twitter - hast Du nichts zu sagen?



Diese Aussage stammt von einer Celebrity.
Sicher haben viele andere Menschen viel zu sagen, vielleicht aber auf anderen Kanälen, mit anderen Tools. Twitter ist ein Tool von vielen und nicht unser einhiges Sprachrohr. Dennoch hat es im Laufe der letzten beiden Jahre eine enorme Gewichtung bekommen. Twitter ist nicht mehr nur ein Microblogging-Tool. Twitter zu nutzen ist "in". Twitter ist keine Spielerei mehr und am Hype sind wir auch schon lange vorbei. Twitter ist Realität und Teil des Online-Alltags. Twitter gehört einfach dazu und zudem gehört es auf jedes "anständige" Smartphone, das ein wenig was auf sich hält.
Twitter ist nichts besonderes mehr, Twitter ist ganz normal.


Montag, 27. September 2010

Feedback einholen



Das Einholen von Feedback ist schwierig. Selten sagen die Kunden die Wahrheit. In den meisten Fällen bekommt man eine gute oder sehr gute Bewertung, die wahren Probleme, die man mit einem Feedback aufdecken möchte, bleiben dabei verborgen.
Leider läßt sich dagegen nicht viel ausrichten. Die Menschen, die Konsumenten, sind Gewohnheitstiere. Aus diesem Grund muss die Servicequalität gleich bleiben. Ändert sie sich, so könnten die Konsumenten verärgert sein.

Auf der anderen Seite kann man gewisse Dinge aber auch auf den Püfstand stellen. Man definiert einen neuen Standard und die Reaktion der Konsumenten darauf. Mithilfe dieser Methode lassen sich Aussagen darüber machen, ob die Konsumenten mit dem momentanen Angebot oder der Dienstleistung zufrieden sind und in welchem Maße.

So erreiche ich durch kleine Änderungen meines Standards ein Feedback der Kunden.


Mittwoch, 22. September 2010

Scheuklappen auf!



Ich habe Scheuklappen auf.

Klingt vielleicht komisch und ist auch eher im übertragenen Sinne gemeint.
Ich konzentriere mich auf das, was ich gerade tue.
Email-Mitteilungen laufen auf, mein Email-Programm wird aber nur zeitweise geöffnet. Es gibt neue Twitter-Mitteilungen, mein Twitter-Client wird aber nur einmal am Tag eingeschaltet. SMS-Mitteilungen bekomme ich wenige, aber selbst dann würde mein Handy nicht piepsen.
Bin ich in einem Kundengespräch, dann wird sogar das Telefon auf lautlos gestellt.
Ich versuche mich, auf eine Sache zu konzentrieren und mich dieser vollständig zu widmen.

Warum soll ich mich davon ablenken lassen?


Dienstag, 21. September 2010

Die Homebase - Teil 2

Wie nun eine "Homebase" aufgebaut werden kann, erläutere ich in diesem Video.




Montag, 20. September 2010

Auch schon eine "Homebase"?




Donnerstag, 16. September 2010

Kundenerfahrung - Customer Experience



"Trauma ist auch eine Erfahrung" - gut, eine Kundenerfahrumg muss nicht traumatisch sein. Trotzdem ist der erste Eindruck meistens entscheidend. Welchen Eindruck wollen wir auf unsere Kunden machen? Wie wollen wir wirken? Der erste Eindruck zählt.

Dazu ein Beispiel:
Ich bin selbständig und empfange einen potentiellen Kunden in meinem Büro.

Version A)
Ich trage ein T-Shirt mit einem Kaffefleck von heute morgen, eine ausgewaschene Jeans und Birkenstock.
Auf meinem Schreibtisch türmen sich einige Zentimeter wüstes Konzeptpapier, die Unterlagen des letzten Kunden liegen noch offen herum, ganz zu schweigen von der Kaffeetasse vom Frühstück und die Verpackung eines Müsliriegels.
Ist der Kunde im Büro, so räume ich erst einmal vor seinen Augen ein wenig auf, suche Konzeptpapier und einen Stift, dann kann es losgehen.

Version B)
Das T-Shirt ist sauber. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Besser noch: ich gehe mit dem potentiellen Kunden an einen Besprechungstisch. Hier haben wir Platz, hier können wir uns entfalten und hier stört auch keine andere, herumliegende Arbeitsunterlage. Ein frisches Kaffeservice steht bereit, der Kaffee ist bereits gekocht oder läuft gerade noch durch.
Der Kunde hat das Gefühl, man ist jetzt nur für ihn da.

Der erste Eindruck zählt - definitiv.


Mittwoch, 15. September 2010

Ist SocialMedia ein Pflichtprogramm?



Die statischen Webseiten sind schon fast ein Relikt aus den 90er Jahren. Seit damals haben viele Firmen gelernt, dass die Visitenkarte im Netz tatsächlich neue Kunden bringen kann. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis. Besonders die Möglichkeit der Vorabinformationen haben viele Unternehmer zu schätzen gelernt. Mit dem Web 2.0 und den sozialen Netzwerken kamen weitere Informationsquellen für Kunden bzw. potentielle Kunden hinzu: Facebook im Jahre 2004, Youtube 2005 und Twitter 2006. Das Potential dieser sozialen Netzwerke wurde zu Beginn meist verkannt und oft sogar als Zeitverschwendung hingestellt. Dass diese Plattformen aber nicht nur eine Eintagsfliege darstellen, beweisen die Nutzer- und Nutzungszahlen. Die Möglichkeiten der Videoplattform YouTube wird heutzutage von den Marketingabteilungen vieler Firmen bereits aktiv genutzt. Die Potentiale von Facebook und Twitter als Kommunikationsinstrument werden in vielen Fällen noch nicht ausgeschöpft.
Die direkte Kommunikation, die Interaktion mit potentiellen Mitarbeitern und Kunden, der Rückkopplungskanal zu Produkten und zum Unternehmen und ein Customer-Support sind nur ein paar denkbare Szenarien beim Einsatz dieser Tools.
Social Media ist kein Allerheilmittel und auch nicht kostenfrei. Social Media benötigt eine Strategie und muss in den den Marketingkontext passen.
Um sich nachhaltig gegenüber den Mitbewerbern zu positionieren und zu bewähren wird kein Weg an Social Media vorbei führen.

Dienstag, 14. September 2010

Warum ist die Benutzeroberfläche bei Facebook so schwierig?



Ständig wird über Facebook geredet und geschrieben: Pages erstellen, Wall definieren, Fotos einstellen. Keiner redet davon, wie kompliziert und teilweise wirklich unverständlich die Benutzeroberfläche bei Facebook ist.
Wer schon einmal eine Page erstellt hat, weiss, wovon ich rede. Die Pages finde ich zuerst einmal ziemlich versteckt im Werbebereich von Facebook. Dort angekommen kann ich eine Seite, eine Page erstellen. Speichere kch sie ab und möchte ich diese dann anschauen, dann darf ich wieder de gesamten Weg über den Werbebereich gehen. direkt geht einfach nicht.
Genauso ist der Zugriff auf viele Einstellungen nur sehr kompliziert zu erreichen. Nicht umsonst beschweren sich viele Nutzer über die Einstellungen zum Datenschutz, sie sind vorhanden, aber nur schwer zu erreichen.
Aber Facebook hat sich als Kommunikationsplattform etabliert. Man trifft sich auf Facebook, postet eine Message auf der Wall eines "Freundes" und tauscht Fotos miteinander aus.
Facebook hat sich etabliert und wir müssen aller Wahrscheinlichkeit nach damit klarkommen.

Montag, 13. September 2010

3D – alter Wein in neuen Schläuchen

3d

Schade, dass die diesjährige IFA nichts besseres zum Hauptthema hat, als 3D. Auf einmal ist es ein Hype. Die Technik jedoch ist bereits Jahrzehnte alt.

Erinnert sich vielleicht noch jemand an die 60-er Jahre. Es wurden 3D-Filme mit rot-grün-Brillen vorgestellt. Moment, in den 80er Jahren nochmal, der zweite Anlauf. Und heute? Ein weiterer Versuch. Zusätzlich reden wir noch über Shutterbrillen für den Fernseher.

Das ist eine tolle Idee! Ist es wirklich eine tolle Idee? Statt 100 oder gar 120 Bildern pro Sekunde, sehe ich mit jedem Auge nur 50 oder 60 Bilder, es wird wieder flackern. Ist das Bild sehr hell, dann kann der Shutter nicht richtig abdunkeln, es kommt zu Geisterbildern. Ganz zu schweigen von schnellen Bewegungen, da die Shutter immer eine gewisse An- und Abschalt-Phase haben, die das vermeintliche 3D-Erlebnis schnell wieder zu einer Spielerei werden lassen.

Im Kino ist das anders. Hier werden Polarisationsfilter eingesetzt, beide Bilder werden polarisiert zusammen projiziert. Das bedeutet eine wesentlich bessere 3D-Qualität.

Die 3D-Fernseher, bei denen ein (Pseudo-)3D-Bild in einem gewissen Abstand, mit Beobachtungspunkt senkrecht zur Projektionsfläche gesehen werden kann, sind meiner Meinung nach nicht alltagstauglich.

“Richtiges” 3D benötigt noch eine Weile, bevor es wirklich alltagstauglich ist. Vielleicht werden wir doch mal ein Holodeck, wie in StarTrek beschrieben, haben…

Donnerstag, 9. September 2010

SocialMedia - ganz pragmatisch




Dienstag, 7. September 2010

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 7




Montag, 6. September 2010

Was mich an IKEA begeistert (hat)



Ich gehe gerne zu IKEA. Dort gibt es nicht nur gute und preiswerte Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. IKEA bietet auch viele gute Ideen. Hat man dann noch einen IKEA-Hack im Hinterkopf, lassen sich mit IKEA-Artikeln tolle und sehr nützliche Dinge gestalten.
Aber IKEA hat auch mehr zu bieten: preiswertes Essen und Trinken, Babynahrung und Microwellen zum Aufwärmen "für Lau". Zudem kommen Spielmöglichkeiten für Kinder ohne Ende.
IKEA hat es meiner Meinung nach verstanden, die Bedürfnisse von jungen Familien - Spielmöglichkeiten, Kinderbetreuung, preiswertes Essen und Trinken - und die von jungen Singles - preiswerten Kaffee, etc. - zu erkennen und in das Gesamtkonzept zu integrieren.

Bis letzte Woche, da brach bei der Filia Augsburg für mich eine Welt zusammen.

Bei IKEA bezahle ich nicht für eine gefüllte Tasse Kaffee, sondern nur für die leere Tasse, "Free Refill" inbegriffen - dachte ich. Hängt doch tatsächlich ein Zettel am Kaffeeautomat "Danke, dass Sie sich nur einen Kaffee holen".
Das ist doch typisch deutsch: es hängt ein Zettel dran, es soll nur ein Kaffee geholt werden.
Meine Meinung: IKEA macht sein Geld nicht mit Kaffee, es ist eine marketingstrategische Einstellung.
Wenn ich möchte, dass sich jemand nur einen Kaffee holen soll, dann gebe ich ihm eine gefüllte Tasse Kaffee.
Andere Unternehmen stellen auf das Prinzip "Free Refill" zur Steigerung der Kundenzufriedenheit jetzt gerade um, das sind aber Unternehmen, die im Food-Bereich tätig sind.
Ich sage dazu: solange ich eine leere Tasse bekomme, fülle ich mir ein was und wie oft ich möchte.
PS: für Softeis - früher auch mehrfach befüllbar - gibt es jetzt eine leere Waffel und einen Chip für eine Portion. Stelle ich die Softeis-Maschine hinter den Tresen, dann spare ich mir übrigens die teure Portionierungsmaschine. Ich denke, das wäre eine Kostenersparnis.


Samstag, 4. September 2010

Internetcafés




Freitag, 3. September 2010

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 6




Augmented Reality extreme



Wie wäre es, wenn ich mit der Kamera meines Smartphones ein Bild meiner Umgebung an eine Website sende oder eine App habe, die dieses Bild an eine Website sendet, GPS-Daten inklusive. Daraufhin werden mir ausgewählte Informationen virtuell in mein Kamerabild eingblendet.
Themen:
  • Stadtinformationen
  • Übernachtung
  • Essen und Trinken
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Werbung - Werbung?
Informationen sind ja in Ordnung, aber Werbung - wer will das?

Wir werden täglich auf allen Kanälen damit überschüttet, bin gespannt, wann dieser Kanal entdeckt wird.


Donnerstag, 2. September 2010

Datenschutz ist kein Zustand, sondern ein Prozess



Immer wieder hört man, dass sich eine Firma in Bezug auf Datenschutz zertifiziert hat, dass ein Datenschutzzbeauftragter ernannt wurde oder dass der Datenschutz jetzt "durchgeführt" sei. Dabei wird der Datenschutz als ein Mini-Projekt gesehen, bei dem es ein paar Aufgaben gibt, die - wenn diese denn erledigt sind - das Projekt als abgehakt kennzeichnen. Die Manager reden danach gerne davon, dass das Thema Datenschutz bei Ihnen schon seit langem erledigt sei. Doch Datenschutz kann nicht nur als Projekt eingeführt und dann erledigt werden. Datenschutz muss gelebt und vor allem vorgelebt werden. Datenschutz muss ständig überwacht, überprüft und hinterfragte werden.

Datenschutz ist ein Prozess.

Der Datenschutz ist besonders bei kleinen Dienstleistern schnell zu erkennen. Komme ich als Kunde in das Büro des Dienstleisters und liegen dann noch Unterlagen und interne Informationen anderer Kunden offen herum, dann scheint es mit dem Datenschutz hier nicht allzu weit her zu sein.
Datenschutz muss vorgelebt und täglich sowohl nach Innen als auch nach Aussen aktiv gelebt werden.

Dann ist Datenschutz das, was wir unter Datenschutz verstehen.


Mittwoch, 1. September 2010

Front-Office Manager im Face-to-Face Marketing



Titel sind total in, insbesondere anglifizierte Titel bei denen keiner so recht weiss, was damit gemeint ist.
Der Hausmeister wird zum 'Facility Manager', die Putzkraft zum 'Cleaning Manager'. Auch der Strassenkehrer kann zum Halbkreis-Ingenieur werden - nur um mal deutsche Begriffe zu benutzen. Der Abteilungsleiter bleibt beim 'Departement Manager', und die höheren Führungskräfte werden dann zum 'Officer'.

Ist der Titel denn so wichtig?
Ist denn das Tun nicht wesentlich wichtiger für mein Erscheinungsbild zu anderen?

Auf den ersten Blick kann man natürlich mit einem Titel viel mehr blenden, entschuldigung, Eindruck machen. Ob der Titel seinem Träger gerecht wird, zeigt sich dann mit der Zeit.
(Anmerkung: die Position im Titel bezeichnet übrigens eine Bedienung im SB-Restaurant hinter dem Tresen)


Dienstag, 31. August 2010

Danke sagen




Ich fühle mich verpflichtet



Das Gefühl einer Verpflichtung ist ein optimaler Ansatz für eine Marketingstrategie.
Wer kennt das nicht: man geht in einem Kaufhaus auf die Toilette, eigentlich ein kostenfreier Service des Hauses, und was steht da am Eingang? Eine kleine Schale für ein "Benutzungsgeld" mit dem Hinweis "Wir empfehlen ein Benutzungsgeld von 50 Cent".
Das ist frech, funktioniert aber. Schließlich sind die Mitarbeiter vor Ort Mitarbeiter des Hauses und sie bessern damit nur ihren Lohn auf. Es wäre vergleichbar damit, dass ich der Verkäuferin in der Hemdenabteilung für eine gute Beratung einfach 50 Cent geben würde.
Das Gefühl der Verpflichtung "die kümmern sich um eine saubere Toilette, da gebe ich denen ein kleines Trinkgled dafür" ist sicher nicht von der Hand zu weisen.
Ein anderes Beispiel wäre ein kostenfreier Service, eine Beratung, die ich jemandem gebe, der davon total begeistert ist. Vielleicht fühlt er sich dann verpflichtet, mich weiter zu empfehlen oder meine Dienstleistung später auch mal zu nutzen. Vielleicht ist das entstandene Gefühl "der hat mir damals so toll geholfen/beraten und hat nichts dafür verlangt" so intensiv, dass er sich verpflichtet fühlt.


Montag, 30. August 2010

Positionierung ist das persönliche Google



Man hört eine Marke oder ein Produkt umd schon fällt einem dazu ein bestimmter Produktname ein. das kann man gleich mal testen:
  • Autoscheiben
  • Windeln
  • Papiertaschentuch
  • Klebstoff
  • Arzneimittel
Die Liste läßt sich beliebig erweitern.
In meinem "Kopf-Google" kommen dabei folgende Produktnamen:
  • Autoscheiben - Carglass
  • Windeln - Pampers
  • Papiertaschentuch - Tempo
  • Klebstoff - Uhu
  • Arzneimittel - Ratiopharm

Welches Produkt kommt im Kopf-Google meiner Kunden bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen, die ich anbiete? Erscheine ich dort?
was muss ich tun, damit meine Kunden oder auch meine potentiellen Kunden mein Produkt, meine Firma in Ihrem Kopf-Google aufnehmen?
Ich muss mich positionieren. Nur dann werde ich auch wirklich nur wahrgenommen. Diese Wahrnehmung ist der erste Schritt zur Aufnahme in ein Kopf-Google eines potentiellen Kunden.


Donnerstag, 26. August 2010

Was kostet eine Website?



Diese Frage wird mir häufig bei einem ersten Gespräch mit einem Kunden gestellt. Meine Gegenfrage in diesem Fall lautet dann: "Was kostet ein Auto?"
Als Reaktion darauf bekomme ich in den meisten Fällen erst ein leichtes Stirnrunzeln meines Gegenübers zu sehen, dann wird der Blick langsam heiter und der eigentliche Kernpunkt der Frage wird deutlich:
"Welche Ausstattung - bei einer Website dann vielleicht eher: welcher Funktionsumfang - benötigt welchen Aufwand und verursacht damit welche Kosten?"

Jetzt können wir den Projektumfang gemeinsam festlegen.


Mittwoch, 25. August 2010

Reden wir noch über Computer?



Reden wir eigentlich noch über Computer? In letzter Zeit höre ich nur noch etwas über iPods, SmartPhones und iPads vielleicht wird noch einmal das Stichwort Netbooks genannt. Aber das Wort PC oder Computer hört man nicht mehr.
Ist der Computer bereits so stark in unseren Alltag hineingewachsen, dass es nicht mehr auffällt, wenn darüber berichtet wird, oder ist ein Computer bzw. ein PC einfach nicht mehr "In"?


Aus Lösungen Produkte machen



Viele Kleinunternehmen haben schöne Lösungen für Kunden geschaffen. Diese Lösungen sind meistens aus Situationen des Bedarfs heraus entstanden.
Steht nun ein potentieller Kunde vor der Tür, so gibt es viele kleine Lösungen, die für andere Kunden geschaffen wurden, aber es gibt vielleicht keine Lösung, die einem neuen Interessenten angeboten werden könnte.

Aus dieser Situation heraus mein Tip:

Aus bereits bestehenden Lösungen Produkte machen.

Ein Beispiel:
Es wurde für verschiedene Kunden kleine Excel-Lösungen geschaffen, die die Dateneingabe vereinfacht und die entstehende Datenmenge grafische anschaulich darstellt.

Das Produkt könnte lauten:
Excel - Lösungen zur verbesserten Dateneingabe und anschaulichen Datenanalyse.

Eigentlich ganz einfach.


Dienstag, 24. August 2010

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 5



Die Diskussion zur Lademöglichkeit des Nokia C6 über Micro-USB gibt es hier: http://discussions.europe.nokia.com/t5/Cseries/C6-Can-t-charge-via-Micro-USB/m-p/739929/highlight/true


Nokia C6 - Erfahrungsbericht Teil 4




Freitag, 20. August 2010

Noch ein Nachtrag zum C6

Und wer mit dem MTP-Device unter Windows Probleme hat, dem empfehle ich folgende Artikel:

http://discussions.europe.nokia.com/t5/Connectivity/MTP-Device-Failed-Nokia-N97/m-p/491450

http://www.gsmfreeboard.com/showthread.php?t=182132&page=3


http://www.handy-faq.de/forum/nokia_5800_forum/110442-mtp_device_nervt_unheimlich.html

Den beschriebenen Ordner konnte ich nur folgendermaßen löschen:
  • microSD abmelden
  • mit Windows verbinden
  • Ordner löschen

Dann ging alles tadellos.


Nokia C6 - Erfahrungen Teil 3




Nokia C6 - Erfahrungen Teil 2




Nokia C6 - Erfahrungsbericht nach einem Tag




Donnerstag, 19. August 2010

Nokia C6 - Teil 2




Das Nokia C6 - mein neues Smartphone




Social Media – die Startphase

start

Jedes Netzwerk im Bereich Social Media hat sein Für und Wider.

Möchte man im Bereich Social Media aktiv werden, so kann ich folgendes Vorgehen empfehlen:

Definieren eines gleichlautenden Usernamens für die einzelnen Netzwerke

Damit ist sichergestellt, dass man netzwerkübergreifend erkannt wird. Benutzt man verschiedene Benutzernamen, so ist eine Wiedererkennung und damit auch eine Zusammenführung von Beiträgen eines Nutzers für die anderen Konsumenten schwierig.

Festlegen eines Avatars

Was für den Benutzernamen gilt, gilt auch für den Avatar, da kleine Bildchen, dass einen User in den Netzwerken zusätzlich kennzeichnet. Auch ein häufiger Wechsel dieses Bildchens ist für die anderen Nutzer eher verwirrend als interessant.

“Basis”anmeldungen

Im Laufe der letzten beiden Jahre haben sich ein paar besonders intensiv genutzte soziale Netzwerke herauskristallisiert. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich bei diesen Netzwerken zuerst anzumelden.

  • Twitter
  • Facebook
  • Google Places

Definieren einer “Base”

Das kann eine Website oder auch ein Blog sein. Ich empfehle nicht, eine Business-Seite bei Facebook als Base zu verwenden, da man sich hiermit zu stark vom Anbieter abhängig macht. Ein Blog macht in Bezug auf SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Interaktion mit den Nutzern mehr Sinn als eine in HTML oder Flash präsentierte Hochglanzbroschüre im Internet.

Die “Base” leitet über Hinweise in den Artikeln, auf den Seiten oder auch über die “Sharing”-Links immer wieder zu den sozialen Netzwerken hin. Damit werden andere Nutzer aktiv in das Live-Geschehen eingebunden. Andererseits leiten die Profile in den sozialen Netzwerken und auch die Tweets oder Status Updates immer wieder hin zur “Base”, so dass die Follower und Friends zu weiteren Informationen des Users geleitet werden.

verknüpfung

Mittwoch, 18. August 2010

Was differenziert uns?

target

Wenn wir eine Liste mit Unterscheidungsmerkmalen zu unseren Mitbewerbern aufstellen, so forschen wir doch meistens nach “Äußerlichkeiten”. Punkte wie “zeitnah”, “kostenbewußt” und “qualitativ hochwertig” werden in diesem Zusammenhang gerne genannt.

Jedoch sind es in vielen Fällen andere Dinge, die einen Kunden entscheiden lassen, ob er mit uns zusammen arbeiten möchte oder auch nicht. Die angestrebte Zielgruppe möchte jemanden haben, der sie versteht, den sie immer fragen können, und der ihre Probleme lösen kann.

Der beste Weg also, Waren oder Dienstleistungen für eine Zielgruppe zu verkaufen ist, sie zu verstehen.

Am besten ist es natürlich, selbst Teil der Zielgruppe zu sein, denn keiner kennt diese Gruppe besser als sie sich selber.

Wie man von seiner Zielgruppe lernen kann:

Einfach mal nachfragen.

Das klingt jetzt auf den ersten Blick vieleicht etwas einfach, ist es aber nicht. Denn diese Nachfragerei sollte mit Sorgfalt geplant und auch durchgeführt werden. Zu viel fragen kann nerven und wirkt dann eher abschreckend als einladend.

Hat man den Draht zum Fragen gefunden, so kann man über folgende Fragestellungen leicht zum Kernpunkt vordringen:

  • Was sind die drei dringendsten Fragen / Probleme, die immer wieder Kopfschmerzen bereiten?
  • Mit welchen Worten lassen sich … am besten beschreiben?
  • Wenn man etwas ändern könnte, was würde man als erstes tun?

Analysieren.

Jetzt sollte man diese Liste mit den Eigenschaften der Konkurrenz vergleichen:

  • Was sind deren Top-Themen, um Waren und / oder Dienstleistungen an den Mann zu bringen?
  • Welches sind Ihre allgemeinen Aussagen, was fehlt und was unterscheidet mich dazu?

Jetzt kann man klar erkennen, was einen selbst am Ende von den anderen differenziert:

  • Welche Probleme werden von der Konkurrenz nicht gelöst?
  • Welche Fragen bleiben bei der Zielgruppe offen?

Damit hat man im Endeffekt sicher einen guten Ansatz gefunden, um  bei der angestrebten Zielgruppe erfolgreicher zu sein.