- Wenn alle unsere Probleme gelöst sind.
- Wenn innerlicher Frieden herrscht.
- Wenn uns nichts mehr belastet.
- Wenn wir glücklich sind.
- Wenn …
Ich bin zufrieden.
Ich bin zufrieden.



Schade, dass die diesjährige IFA nichts besseres zum Hauptthema hat, als 3D. Auf einmal ist es ein Hype. Die Technik jedoch ist bereits Jahrzehnte alt.
Erinnert sich vielleicht noch jemand an die 60-er Jahre. Es wurden 3D-Filme mit rot-grün-Brillen vorgestellt. Moment, in den 80er Jahren nochmal, der zweite Anlauf. Und heute? Ein weiterer Versuch. Zusätzlich reden wir noch über Shutterbrillen für den Fernseher.
Das ist eine tolle Idee! Ist es wirklich eine tolle Idee? Statt 100 oder gar 120 Bildern pro Sekunde, sehe ich mit jedem Auge nur 50 oder 60 Bilder, es wird wieder flackern. Ist das Bild sehr hell, dann kann der Shutter nicht richtig abdunkeln, es kommt zu Geisterbildern. Ganz zu schweigen von schnellen Bewegungen, da die Shutter immer eine gewisse An- und Abschalt-Phase haben, die das vermeintliche 3D-Erlebnis schnell wieder zu einer Spielerei werden lassen.
Im Kino ist das anders. Hier werden Polarisationsfilter eingesetzt, beide Bilder werden polarisiert zusammen projiziert. Das bedeutet eine wesentlich bessere 3D-Qualität.
Die 3D-Fernseher, bei denen ein (Pseudo-)3D-Bild in einem gewissen Abstand, mit Beobachtungspunkt senkrecht zur Projektionsfläche gesehen werden kann, sind meiner Meinung nach nicht alltagstauglich.
“Richtiges” 3D benötigt noch eine Weile, bevor es wirklich alltagstauglich ist. Vielleicht werden wir doch mal ein Holodeck, wie in StarTrek beschrieben, haben…

Wie sieht das heutige Verhalten mit elektronischer Kommunikation eigentlich aus?
Ständig kommunizieren wir. Wir haben unseren Notebook an und sind mit tausenden von Freunden connected. Wir stieren auf unser Smartphone, kapseln uns in die virtuelle Realität und sind nur noch aufnahmefähig für Tweets, Status Updates und Feeds.
Wie werden wir von unserer Umwelt wahrgenommen?
Eigentlich gar nicht kommunikativ. Denn unsere elektronische Kommunikationseinrichtung kapselt uns nach außen hin. Ein Kanal in die direkte, reale Umgebung ist da meistens nicht mehr offen. Wir schaffen es gerade noch, einen affe dabei zu trinken.
Wie können wir trotz SocialMedia noch kommunikativ sein?
Mein Tip: mal die Finger weg lassen von der Elektronik und zurückkehren zu den alten Gesten mit den Händen. Allein durch diese kleine Handlung öffnen wir uns wieder für unsere direkte Umgebung. Auch reales Gesten mit der Hand bringen uns zurück in die Realität. Dankesschreiben, ein Händeschütteln oder auch ein Zuwinken hilft uns, die unmittelbare, direkte Kommunikation wieder zu intensivieren.
Eine kleine beginnende Geste ist übrigens die, das Smartphone auszuschalten (nicht Stand-by – ausschalten!) und tief in die Tasche zu stecken. Das zeigt meinem Gegenüber die Bereitschaft: jetzt kommunizieren wir miteinander.
Ich habe mich schon oft gefragt, wie man es nennt, wenn man gerade in den sozialen Netzen unterwegs ist und twittert, facebookt oder ähnliches macht.
Es kam jetzt auf einer Werbung: man nennt es socialn.
Eigentlich ganz einfach.







