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2010-12-10

Die Grundfrage der Marketing-Kommunikation

communication

Beginnt man mit dem Marketing, so stellt sich zu einem immer folgende Frage:

Was an wen mit welchen Mitteln oder über welche Medien?

Dazu bedarf es folgender Reihenfolge:

Definition der Ziele

Was will ich mit der Werbung erreichen und wen will ich erreichen. Soll meine Bekanntheit gesteigert werden oder der Umsatz eines bestimmten Produktes? Möchte ich neue Märkte erschließen?

Festlegen einer Strategie

Wie gehe ich vor. Welche Mittel setze ich wann ein. Es ist wirklich zu empfehlen, sich diese Schritte zuvor einmal zu notieren. Geändert ist es später schnell.

Erstellen eines Plans

Der Plan beinhaltet das genaue Vorgehen, einen Zeitplan und auch die “geplanten” Tool zur Umsetzung der Strategie, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Die Tools

Bei den Tools gib es generell gesehen keine Favoriten. Tools können das Internet und Web 2.0 sein. Aber auch Offline-Medien können genauso gut als Tool genutzt werden.

Lokale Anbieter greifen gerne zu den Offline-Tools und Printmedien, um dadurch den lokalen Bereich um den eigenen Standort besser zu erreichen. Dies lässt sich heutzutage aber auch schon gut mit Online-Tools erreichen.
Regionale Anbieter greifen dann schon eher zu Web 2.0-Tools, mit dem Hintergrund über das Internet eine größere Streufähigkeit zu erreichen.

Doch Vorsicht: Blinder Aktionismus kostet nur unnötig Geld.

2010-12-08

Die 3 häufigsten Fehler im Marketing

visibility

Marketing bedeutet Aktionismus und nicht sich-verstecken. Marketing ist Auffallen aus der Masse. Marketing ist ein Transport von Botschaften an Konsumenten oder potentielle Kunden.

Folgende Fehler sollten dabei vermieden werden:

1.) Nichts investieren wollen

Man verlässt sich auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Anzeigen in Printmedien werden nur mäßig bis überhaupt nicht geschaltet. Verständlich, denn nur 0,2% aller Anzeigen werden überhaupt nur wahr genommen.

Leider wird in vielen Fällen das Potential der neuen Medien nicht erkannt. Hier kann mit wenig finanziellem und einem überschaubaren zeitlichen Aufwand effektiv Marketing betrieben werden.

2.) Sich auf einen Auftraggeber verlassen

Ist man Dienstleister eines großen Auftraggebers, so kann sich schnell das Gefühl einschleichen, sich auf diesen Lorbeeren ausruhen zu können. Natürlich ist es beruhigend, wenn man sicher sein kann, dass ein gewisser Umsatz im Monat stattfinden kann, jedoch birgt diese vermeintliche Sicherheit auch Gefahren. Man ist abhängig. Hat dieser große Auftraggeber Probleme, so findet man sich ganz schnell im Abwärtssog dieses Großkunden wieder.

Die Neukundengewinnung ist hier elementar. Diese sollte bereits während des normalen Tagegeschäftes passieren.

3.) Nichts Neues machen – der Einheitsbrei

Das Ergebnis: alle Werbung sieht gleich aus.

Etwas Neues: Guerilla-Marketing, Web 2.0-Marketing

Meistens hat man Angst, dabei den Guten Ruf zu verlieren.

Aber: eigentlich ist gar kein Ruf vorhanden, da keine Sichtbarkeit existiert.

2010-11-29

Mein Facebook-Status



Mein privater Facebook-Account ist gelöscht - endgültig. Mein Firmenprofil mit einer Page exisitert weiterhin. Facebook-Mail werde ich nicht nutzen. Nicht noch ein Kommunikationssystem, dass mich mit Informationen füttern möchte oder um das ich mich kümmern muss.

Wer was Dringendes hat, der darf mich anrufen.

Die Telefonnummer: 08193-996238
(steht übrigens auch im Impressum)

(Foto: www.flickr.com/photos/kharasnet/4403594058/sizes/z/in/photostream/)

2010-11-10

Google – ausgelagertes Wissen

wissen

“Schau doch mal bei Google nach.” – “Hast Du das schon ge-Google-d?” So lauten in den meisten Fällen die Antworten auf Fragen zu eigentlichem Alltagswissen. Wo ist unser Wissen hin? Sind wir nur faul geworden oder macht sich hier ein allgemeiner Trend breit, sein Wissen regelrecht ins Netz auszulagern?

Bereits vor über 25 Jahren, als es das Internet in einer heutigen Form kommerziell noch gar nicht gab, zu der Zeit, als Bibliotheken mit unendliche vielen Nachschlagewerken und Archive mit Mikrofilm das Wissen der Welt speicherten, hieß es scherzhaft: “Bildung ist wissen wo es steht”. Schon damals haben wir unser Wissen, besonders unser Wissen zu Themen, die uns nur am Rande berührten, ausgelagert. Und ich denke, so ist es auch heute.

Dieses “Auslagern” ist ein ganz normaler Prozess. Unser Spezialwissen zu unser jeweiligem Fachgebiet ist so komplex und umfangreich geworden, dass man sich wissensmäßig stark spezialisiert hat. Zudem ist das andere, dann ausgelagerte Wissen schnell im Zugriff. Waren es zuerst noch die Bibliotheken und heute das Internet, so ist es doch ein einfaches schnell mal nachzuschlagen.

Meine These: je vernetzter wir werden, desto mehr Wissen lagern wir aus.

2010-11-09

SocialMedia - Revolution oder Evolution?

revolution

Die Revolution geschieht sprunghaft. Fast über Nacht werden alte Strukturen über den Haufen geworfen und etwas Neues wird etabliert. Etwas Neues, das in den meisten Fällen absolut konträr zu dem bisher Üblichen erscheint.

Eine Revolution hinterlässt auch Spuren. Rechts und links des Weges der Revolution liegen Trümmer und Scherben. Schließlich gelingt eine Revolution immer nur durch Gewalt. Mit Gewalt wird das Ruder herumgerissen und eine neue Struktur eingesetzt, die hoffentlich der größte Teil der Masse auch wirklich will, es aber nicht zu sagen traut.

Die Evolution geschieht schleichend. Langsame Veränderungen bringen nach und nach neue evolutionäre Typen zum Vorschein. Bunt und mannigfaltig sind diese unterschiedlichen Typen, haben sie aber doch einen Ursprung. Welcher dieser neuen Typen überleben wird, wird die Zeit erst zeigen. Nicht alle haben das Zeug dazu, zu überleben. Manche werden wieder untergehen. Sang und klanglos, so wie sie gekommen sind.

Neue Typen mit neuen Eigenschaften oder einem neuen Aussehen werden sich durchsetzten. Sie sind besser an die Umgebungsbedingungen angepasst und auch widerstandsfähiger. Sie werden sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Ein neuer Typus wird sich durchsetzen.

Betrachten wir nun das Thema SocialMedia in Deutschland, so erschien es zu Beginn fast wie eine Revolution, die da auf uns zurollte.

Betrachtet man den Einsatz von SocialMedia in den Unternehmen, so kann man klar erkennen, dass in vielen Bereichen eher ein evolutionärer Prozess im Gange ist. Es wird sich zeigen wer sich dann als der Bessere und Stärkere durchsetzen wird.

2010-11-03

Professionelle Email-Adressen



Wer kennt das nicht: fliesenleger-@t-online.de oder buchaltung-mueller@web.de?
Gut, kostenfreie Lösungen helfen in der Startphase eines Unternehmens die Gesamtkosten niederig zu halten. Da wird dann schon gerne mal auf kostenfreie, meistens aber werbefinanzierte Lösungen zurückgegriffen. Die Visitenkarte von Vistaprint, in einem von rund 40 Designs (ich habe sie nicht genau gezählt), den Freemail-Provider mit Werbung in der Signatur und die Website mit dem Dienstleister im Domainnamen. Um mal nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Für den Privatbereich sehe ich solche Dinge mehr als akzeptabel, warum soll ich hier unnötig Geld ausgeben. Möchte ich aber ein Unternehmen repräsentieren oder mich als Unternehmer darstellen, dann kann ich mich mit ein paar Euro Einsatz von der Werbung der Dienstleister befreien. Bei Vistaprint gibt es für ein paar Euro hochwertige Visitenkarten. Bei großen Providern wie 1&1 oder Puretec gibt es die eigene Domain mit Email-Adresse und einen Homepage-Baukasten dazu.

Ein paar Euro, die die Aussendarstellung des Unternehmens in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.


2010-10-21

Werte schaffen Vertrauen - indirekt



Wird uns etwas geschenkt? So reagieren wir meistens mit zwei Möglichen Reaktionen darauf:

A) Die Geste des Schenkens passt zum Umstand (Geburtstag, andere Feier, etc) und wir freuen uns darüber.

B) Wir bekommmen einfach etwas geschenkt? Einfach so. Das macht uns mißtrauisch. Was führt derjenige im Schilde, daß er uns einfach so etwas schenkt?

Hier gibt es meistens auch wieder verschiedene Situationen:
1. Wir möchten etwas kaufen, und bereits vor dem Kauf werden uns Geschenke vorgestellt, die wir mit dem Kauf erhalten würden.
- BULLSHIT!
2. Wir bekommen anscheinend grundlos etwas geschenkt, dass wir aber nutzen können.

Denken Sie an den Obststand auf dem Wochenmarkt, meistens werden ein paar besonders leckere Früchte aufgeschnitten und die Laufkundschaft darf kosten. Oder beim Bäcker gibt es Pobierstückchen einer neuen Brotsorte. Meistens bleiben dann doch ein paar Interessierte stehen und einige kaufen auch etwas.

Kostenfreie Geschenke, die sofort einen Wert für einen potentiellen Kunden darstellen.
Und wie sieht dies auf den Webseiten aus?

Richtig bescheiden.


2010-10-20

Sagen Sie nicht was Sie sind, sagen Sie was Sie bieten



Selbstdarstellungen und Beweihräucherungen mit Hochglanz-Webseiten gibt es zuhauf im Internet. Den Kunden interessiert es aber nicht, wer man ist, sondern was man dazu beitragen kann, um sein bestehendes Problem zu lösen.
Dazu ist es wichtig, dass man selbst sich in den Kunden, den potentiellen Kunden hineinversetzen kann, in seine Situation in sein Problem. Sehr von Vorteil ist es auch, wenn man derselben Interessengruppe angehört wie der Kunde.
Denn dann ist man einer von ihnen, einer, den dieselben Themen beschäftigen, einer, der dieselben Probleme hat.


2010-10-18

Transparenz schaffen



Kundenverhältnisse basieren auf Vertrauen. Die Grundlage für Vertrauen ist zu einem großen Teil Offenheit und Tranzparenz, auch Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gehören dazu.
Nur wenn man einem Kunden gegenüber in allen Fragen offen und ehrlich ist, kann man sein Vertrauen und damit die Zusage eines Kundenverhältnisses - sprich einen Auftrag - gewinnen.
In der Zeit vor dem Internet suchte man sich Informationen über einen potentiellen Dienstleiter oder Lieferanten über Meinungen von Bekannten oder Kollegen zusammen. Sicher studierte man auch noch Zeitungen und eventuell Fachzeitschriften. Eventuelle Probleme oder auch anstehende Skadale des auserwählten Dienstleisters kamen so nur sehr selten oder so gar nicht an die Oberfläche. Wie die Mitarbeiter behandelt werden, welche Probleme welches Produkt eventuell hervorruft und welche Ökobelastung (neudeutsch CO2-Fußabdruck) ein Produkt hat, war nicht so recht nachvollziehbar und stand auch so meistens gar nicht zur Debatte.

Heutzutage sieht das anders aus. Die Suchmaschinen - für den deutschsprachigen Raum besonders Google - machen uns gläsern und transparent. Denn zu einem Stichwort, einem Unternehmensnamen oder einem Produktnamen werden Inhalte aus dem Web gezeigt, auf die ich ohne Suchmaschine nie gestoßen wäre. Aus diesem Grund ist eine gut aufgesetzte Transparenz wichtig für die Reputation.

Wie schaffe ich Transparenz?
Ich muss mich öffnen und ich muss offen bleiben. Das klingt jetzt zuerst einmal ziemlich platt, ist aber bei der Durchführung nicht immer einfach umzusetzen. Offen zu sein heißt Zahlen, Daten und Fakten offen zu legen.

Innere und äußere Transparenz
Ohne einer inneren Transparenz bedarf es keiner äußeren Transparenz. Denn es gibt nichts Peinlicheres, wenn ein Mitarbeiter Neuigkeiten über sein Unternehmen mit den Nachrichten am Morgen erfährt.

Ist Transparenz eine Voraussetzung für SocialMedia?
Ja. SocialMedia bedeutet offen zu sein und Transparenz zu zeigen - ohne Kompromisse.


2010-10-15

Face-to-Face Networking



Networking ist ein großes Schlagwort. Soll es uns doch helfen, unsere Geschäftsbeziehungen zu verbessern, neue Kontakte zu knüpfen und darüber dann wieder neue Kunden zu gewinnen. Plattformen zum Netzwerken gibt es viele.
Namen wie Xing oder LinkedIn fallen einem dabei sofort ein.
Doch was für eine Art von Netzwerken ist es überhaupt, das wir da auf diesen Plattformen betreiben?
Ist es wirklich Netzwerken?
Ist es Netzwerken wie im realen Leben?
Oder ist es eher nur eine Sammlung von Kontakten?
Ich kenne Dich - oder eher Deine Visitenkarte - Du kennst mich - sprich meine Visitenkarte.

In vielen Fällen werden die Kontakte auf den Plattformen zur Nachbereitung eines realen Treffens benutzt, das virtuelle Netzwerk wird damit zu der persönlichen Kontakt- oder Visitenkarten-Sammlung. Zugleich hilft es auch vielen bei der Vorbereitung zu einem Event, einem Treffen in der realen Welt. Wer kommt alles? Wen möchte ich vielleicht näher kennenlernen?

Kann richtiges Netzwerken online stattfinden?
Meine Meinung: Ein guter Kontakt findet heutzutage nicht alleine online statt. Für den Aufbau einer persönlichen Beziehung benötigen wir mehr Impulse als den reinen Online-Kontakt. Doch bereits ein Video, ein Foto oder auch ein Telefongespräch können ausreichend Impulse liefern, damit wir einen Kontakt aufbauen können.

Wir sind fühlende Wesen. 140 Zeichen sind dafür etwas zu wenig.


2010-09-29

Neuordnung



Ein großer Wechsel hilft in vielen Fällen, fest eingefahrene Pfade zu verlassen und zu vereinfachen.
So ging es mir bei einem Rechner-Umzug.
Es muss nicht alles umziehen, viele Tools sind doppelt oder funkional sogar mehrfach installiert und damit unnötig.
Ein Dateimanager, ein Texteditor, ein Office-Paket, ein Email-Programm, eine Bildbearbeitung, eine Medienverwaltung. Ein Tool zum Speichern und verwalten von Passwörtern und Zugängen. Und den Rest? Ganz ehrlich: online in der Cloud und auf dem Smartphone - fertig!


2010-09-28

Hat Google Instant Auswirkungen auf unser Suchverhalten?



Ich denke, viele der Suchenden dieser Welt, die Google nutzen, ist es noch gar nicht aufgefallen. Die Suchvorschläge im Eingabefeld bei Google passen sich dynamisch an das allgemeine Suchverhalten an. Die Suchvorschläge werden aufgelistet und die Inhalte werden dynamisch in Echtzeit generiert. Dadurch gelangt man automatisch zu den am meisten gesuchten Keywords.
Beeinflussen diese Vorschläge unser Suchverhalten und damit auch die notwendige Auswahl von Keywords beim Suchmaschinen-Marketing?
Wie reagieren wir auf diese Vorschläge? Nehmen wir sie wahr? Beachten wir sie - vielleicht auch unterbewußt?
Ich denke, dass bei der immensen Anzahl von Suchanfragen die zeitnah generierten Suchvorschläge ein ähnliches Gewicht haben wie die zuvor erzeugten Suchvorschläge von Google.
Gibt es Medienpeaks, wie der Ausbruch des finnischen Vulkans, dessen Namen fast niemand weder aussprechen noch schreiben kann, dann wird für kurze Zeit danach dieser neue Vorschlagsalgorithmus sicher eine größere Bedeutung haben.
Für "normale" Suchanfragen wird dieses Echtzeit-Vorschlagssystem keine großen Auswirkungen zeigen.
(Bildquelle: http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2010/09/instant-search.html)


2010-09-22

Scheuklappen auf!



Ich habe Scheuklappen auf.

Klingt vielleicht komisch und ist auch eher im übertragenen Sinne gemeint.
Ich konzentriere mich auf das, was ich gerade tue.
Email-Mitteilungen laufen auf, mein Email-Programm wird aber nur zeitweise geöffnet. Es gibt neue Twitter-Mitteilungen, mein Twitter-Client wird aber nur einmal am Tag eingeschaltet. SMS-Mitteilungen bekomme ich wenige, aber selbst dann würde mein Handy nicht piepsen.
Bin ich in einem Kundengespräch, dann wird sogar das Telefon auf lautlos gestellt.
Ich versuche mich, auf eine Sache zu konzentrieren und mich dieser vollständig zu widmen.

Warum soll ich mich davon ablenken lassen?


2010-09-16

Kundenerfahrung - Customer Experience



"Trauma ist auch eine Erfahrung" - gut, eine Kundenerfahrumg muss nicht traumatisch sein. Trotzdem ist der erste Eindruck meistens entscheidend. Welchen Eindruck wollen wir auf unsere Kunden machen? Wie wollen wir wirken? Der erste Eindruck zählt.

Dazu ein Beispiel:
Ich bin selbständig und empfange einen potentiellen Kunden in meinem Büro.

Version A)
Ich trage ein T-Shirt mit einem Kaffefleck von heute morgen, eine ausgewaschene Jeans und Birkenstock.
Auf meinem Schreibtisch türmen sich einige Zentimeter wüstes Konzeptpapier, die Unterlagen des letzten Kunden liegen noch offen herum, ganz zu schweigen von der Kaffeetasse vom Frühstück und die Verpackung eines Müsliriegels.
Ist der Kunde im Büro, so räume ich erst einmal vor seinen Augen ein wenig auf, suche Konzeptpapier und einen Stift, dann kann es losgehen.

Version B)
Das T-Shirt ist sauber. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Besser noch: ich gehe mit dem potentiellen Kunden an einen Besprechungstisch. Hier haben wir Platz, hier können wir uns entfalten und hier stört auch keine andere, herumliegende Arbeitsunterlage. Ein frisches Kaffeservice steht bereit, der Kaffee ist bereits gekocht oder läuft gerade noch durch.
Der Kunde hat das Gefühl, man ist jetzt nur für ihn da.

Der erste Eindruck zählt - definitiv.


2010-09-15

Ist SocialMedia ein Pflichtprogramm?



Die statischen Webseiten sind schon fast ein Relikt aus den 90er Jahren. Seit damals haben viele Firmen gelernt, dass die Visitenkarte im Netz tatsächlich neue Kunden bringen kann. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis. Besonders die Möglichkeit der Vorabinformationen haben viele Unternehmer zu schätzen gelernt. Mit dem Web 2.0 und den sozialen Netzwerken kamen weitere Informationsquellen für Kunden bzw. potentielle Kunden hinzu: Facebook im Jahre 2004, Youtube 2005 und Twitter 2006. Das Potential dieser sozialen Netzwerke wurde zu Beginn meist verkannt und oft sogar als Zeitverschwendung hingestellt. Dass diese Plattformen aber nicht nur eine Eintagsfliege darstellen, beweisen die Nutzer- und Nutzungszahlen. Die Möglichkeiten der Videoplattform YouTube wird heutzutage von den Marketingabteilungen vieler Firmen bereits aktiv genutzt. Die Potentiale von Facebook und Twitter als Kommunikationsinstrument werden in vielen Fällen noch nicht ausgeschöpft.
Die direkte Kommunikation, die Interaktion mit potentiellen Mitarbeitern und Kunden, der Rückkopplungskanal zu Produkten und zum Unternehmen und ein Customer-Support sind nur ein paar denkbare Szenarien beim Einsatz dieser Tools.
Social Media ist kein Allerheilmittel und auch nicht kostenfrei. Social Media benötigt eine Strategie und muss in den den Marketingkontext passen.
Um sich nachhaltig gegenüber den Mitbewerbern zu positionieren und zu bewähren wird kein Weg an Social Media vorbei führen.

2010-09-02

Datenschutz ist kein Zustand, sondern ein Prozess



Immer wieder hört man, dass sich eine Firma in Bezug auf Datenschutz zertifiziert hat, dass ein Datenschutzzbeauftragter ernannt wurde oder dass der Datenschutz jetzt "durchgeführt" sei. Dabei wird der Datenschutz als ein Mini-Projekt gesehen, bei dem es ein paar Aufgaben gibt, die - wenn diese denn erledigt sind - das Projekt als abgehakt kennzeichnen. Die Manager reden danach gerne davon, dass das Thema Datenschutz bei Ihnen schon seit langem erledigt sei. Doch Datenschutz kann nicht nur als Projekt eingeführt und dann erledigt werden. Datenschutz muss gelebt und vor allem vorgelebt werden. Datenschutz muss ständig überwacht, überprüft und hinterfragte werden.

Datenschutz ist ein Prozess.

Der Datenschutz ist besonders bei kleinen Dienstleistern schnell zu erkennen. Komme ich als Kunde in das Büro des Dienstleisters und liegen dann noch Unterlagen und interne Informationen anderer Kunden offen herum, dann scheint es mit dem Datenschutz hier nicht allzu weit her zu sein.
Datenschutz muss vorgelebt und täglich sowohl nach Innen als auch nach Aussen aktiv gelebt werden.

Dann ist Datenschutz das, was wir unter Datenschutz verstehen.