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2010-11-26

Schönes Facebook-Tracking



Schön, diese "Mag ich"-Buttons. Schön, dass ich mich dabei bei Facebook anmelden darf. Schön, dass jeder meiner Freunde auf Facebook sehen kann, welche Seiten ich besucht habe. Schön, dass Facebook damit Nutzerverhalten tracken kann. Schön, dass Facebook damit dann fast so viel wie Google über mich weiß.
Schön.
Schöne neue Welt...


2010-11-09

SocialMedia - Revolution oder Evolution?

revolution

Die Revolution geschieht sprunghaft. Fast über Nacht werden alte Strukturen über den Haufen geworfen und etwas Neues wird etabliert. Etwas Neues, das in den meisten Fällen absolut konträr zu dem bisher Üblichen erscheint.

Eine Revolution hinterlässt auch Spuren. Rechts und links des Weges der Revolution liegen Trümmer und Scherben. Schließlich gelingt eine Revolution immer nur durch Gewalt. Mit Gewalt wird das Ruder herumgerissen und eine neue Struktur eingesetzt, die hoffentlich der größte Teil der Masse auch wirklich will, es aber nicht zu sagen traut.

Die Evolution geschieht schleichend. Langsame Veränderungen bringen nach und nach neue evolutionäre Typen zum Vorschein. Bunt und mannigfaltig sind diese unterschiedlichen Typen, haben sie aber doch einen Ursprung. Welcher dieser neuen Typen überleben wird, wird die Zeit erst zeigen. Nicht alle haben das Zeug dazu, zu überleben. Manche werden wieder untergehen. Sang und klanglos, so wie sie gekommen sind.

Neue Typen mit neuen Eigenschaften oder einem neuen Aussehen werden sich durchsetzten. Sie sind besser an die Umgebungsbedingungen angepasst und auch widerstandsfähiger. Sie werden sich nicht so leicht unterbuttern lassen. Ein neuer Typus wird sich durchsetzen.

Betrachten wir nun das Thema SocialMedia in Deutschland, so erschien es zu Beginn fast wie eine Revolution, die da auf uns zurollte.

Betrachtet man den Einsatz von SocialMedia in den Unternehmen, so kann man klar erkennen, dass in vielen Bereichen eher ein evolutionärer Prozess im Gange ist. Es wird sich zeigen wer sich dann als der Bessere und Stärkere durchsetzen wird.

2010-11-03

Professionelle Email-Adressen



Wer kennt das nicht: fliesenleger-@t-online.de oder buchaltung-mueller@web.de?
Gut, kostenfreie Lösungen helfen in der Startphase eines Unternehmens die Gesamtkosten niederig zu halten. Da wird dann schon gerne mal auf kostenfreie, meistens aber werbefinanzierte Lösungen zurückgegriffen. Die Visitenkarte von Vistaprint, in einem von rund 40 Designs (ich habe sie nicht genau gezählt), den Freemail-Provider mit Werbung in der Signatur und die Website mit dem Dienstleister im Domainnamen. Um mal nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Für den Privatbereich sehe ich solche Dinge mehr als akzeptabel, warum soll ich hier unnötig Geld ausgeben. Möchte ich aber ein Unternehmen repräsentieren oder mich als Unternehmer darstellen, dann kann ich mich mit ein paar Euro Einsatz von der Werbung der Dienstleister befreien. Bei Vistaprint gibt es für ein paar Euro hochwertige Visitenkarten. Bei großen Providern wie 1&1 oder Puretec gibt es die eigene Domain mit Email-Adresse und einen Homepage-Baukasten dazu.

Ein paar Euro, die die Aussendarstellung des Unternehmens in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.


2010-10-21

Werte schaffen Vertrauen - indirekt



Wird uns etwas geschenkt? So reagieren wir meistens mit zwei Möglichen Reaktionen darauf:

A) Die Geste des Schenkens passt zum Umstand (Geburtstag, andere Feier, etc) und wir freuen uns darüber.

B) Wir bekommmen einfach etwas geschenkt? Einfach so. Das macht uns mißtrauisch. Was führt derjenige im Schilde, daß er uns einfach so etwas schenkt?

Hier gibt es meistens auch wieder verschiedene Situationen:
1. Wir möchten etwas kaufen, und bereits vor dem Kauf werden uns Geschenke vorgestellt, die wir mit dem Kauf erhalten würden.
- BULLSHIT!
2. Wir bekommen anscheinend grundlos etwas geschenkt, dass wir aber nutzen können.

Denken Sie an den Obststand auf dem Wochenmarkt, meistens werden ein paar besonders leckere Früchte aufgeschnitten und die Laufkundschaft darf kosten. Oder beim Bäcker gibt es Pobierstückchen einer neuen Brotsorte. Meistens bleiben dann doch ein paar Interessierte stehen und einige kaufen auch etwas.

Kostenfreie Geschenke, die sofort einen Wert für einen potentiellen Kunden darstellen.
Und wie sieht dies auf den Webseiten aus?

Richtig bescheiden.


2010-10-19

Linkbaiting sind Hits aber kein Content



Linkbaiting wird immer wieder gerne als inoffizielles oder auch unfaires Mittel genutzt, um Traffic auf eine bestimmte Website zu lenken. Das kann dem Betreiber der Seite viele Hits bringen. Solange jedenfalls, bis er von den großen Suchmaschinen eventuell abgestraft wird.
Diese Methode bringt vielleicht Hits auf die Website, aber Hits sind kein Content. Die Absprungrate von solchen Seiten ist enorm hoch. Denn wird kein Content geboten, den der Besucher verwerten kann, dann ist er genauso schnell wieder weg wie er gekommen ist.
Damit kann ich einen Besucher nicht auf der Website fesseln, damit kann ich keine Begeisterung hervorrufen, damit kann ich keinen Nutzen bringen.

Im Endeffekt kann ich damit keine Kunden gewinnen.


2010-10-18

Transparenz schaffen



Kundenverhältnisse basieren auf Vertrauen. Die Grundlage für Vertrauen ist zu einem großen Teil Offenheit und Tranzparenz, auch Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit gehören dazu.
Nur wenn man einem Kunden gegenüber in allen Fragen offen und ehrlich ist, kann man sein Vertrauen und damit die Zusage eines Kundenverhältnisses - sprich einen Auftrag - gewinnen.
In der Zeit vor dem Internet suchte man sich Informationen über einen potentiellen Dienstleiter oder Lieferanten über Meinungen von Bekannten oder Kollegen zusammen. Sicher studierte man auch noch Zeitungen und eventuell Fachzeitschriften. Eventuelle Probleme oder auch anstehende Skadale des auserwählten Dienstleisters kamen so nur sehr selten oder so gar nicht an die Oberfläche. Wie die Mitarbeiter behandelt werden, welche Probleme welches Produkt eventuell hervorruft und welche Ökobelastung (neudeutsch CO2-Fußabdruck) ein Produkt hat, war nicht so recht nachvollziehbar und stand auch so meistens gar nicht zur Debatte.

Heutzutage sieht das anders aus. Die Suchmaschinen - für den deutschsprachigen Raum besonders Google - machen uns gläsern und transparent. Denn zu einem Stichwort, einem Unternehmensnamen oder einem Produktnamen werden Inhalte aus dem Web gezeigt, auf die ich ohne Suchmaschine nie gestoßen wäre. Aus diesem Grund ist eine gut aufgesetzte Transparenz wichtig für die Reputation.

Wie schaffe ich Transparenz?
Ich muss mich öffnen und ich muss offen bleiben. Das klingt jetzt zuerst einmal ziemlich platt, ist aber bei der Durchführung nicht immer einfach umzusetzen. Offen zu sein heißt Zahlen, Daten und Fakten offen zu legen.

Innere und äußere Transparenz
Ohne einer inneren Transparenz bedarf es keiner äußeren Transparenz. Denn es gibt nichts Peinlicheres, wenn ein Mitarbeiter Neuigkeiten über sein Unternehmen mit den Nachrichten am Morgen erfährt.

Ist Transparenz eine Voraussetzung für SocialMedia?
Ja. SocialMedia bedeutet offen zu sein und Transparenz zu zeigen - ohne Kompromisse.


2010-10-02

Sind Email und Social Media Zeitfresser? - Ein Drei-Punkte-Plan für mehr effektive Zeit



Email und Social Media können zu Zeitfressern werden. Sind wir online, mit kleinen Statusfenstern in den sozialen Netzen unterwegs und haben vielleicht noch unser Email-Programm offen, so kommt es ständig zu kleinen Unterbrechungen. Ständig werden wir abgelenkt und aus userem Tun herausgerissen. Bis wir dann wieder bei der Sache sind, vergehen einige Minuten, verschwendete Minuten. Die Unterbrechungen werden schließlich zu regelrechten Zeitfressern. Aber das kommt definitiv auf unser Verhalten an.
Lassen wir uns einfach aus unserer Arbeit herausreissen? Wechseln wir ständig von einer Aufgabe zur nächsten? Können wir uns auf eine Sache konzentrieren - oder vielleicht auch nicht? Ein ständiger Wechsel führt zu einer regelrechten Zerissenheit.
Um diesem gestressten Wechselzwang entgegenzuwirken gibt es einen einfachen Drei-Punkte-Plan:

1. Ablenkungen eliminieren
Am PC läuft nur noch das, was man wirklich gerade machen möchte. Email-Programm ausschalten, Widgets ausschalten, Twitter ausschalten, RSS-Reader ausschalten - einfach Ruhe.
Nur das Programm, mit dem ich wirklich arbeiten möchte, ist aktiv.

2. Timer benutzen
Eine Eieruhr (oder einen anderen Timer) auf 30 bis 40 Minuten einstellen. Jetzt wird konzentriert an einer - jawoll EINER - Aufgabe gearbeitet.
Der Timer kann hier helfen, ein besseres Gefühl für die eigene Zeit und die eventuell stattfindenden Unterbrechungen zu bekommen.
Ist der Timer abgelaufen, dann darf ich wieder etwas anderes tun. Dabei entspricht der eingestellte Zeitrahmen in etwa einer herkömmlichen Schulstunde.
3. Zeitplanung aufstellen
Auch die Zeitplanung für den Tagesablauf ist entscheidend. Zwischen einzelnen Terminen sollte immer genug Platz eingebaut werden, der eine notwendige Vor- und Nachbereitung erlaubt.
Für einzelne Kundentermine empfehle ich immer das 1 1/2 bis 2-fache der vorab geplanten Zeit einzuplanen. Das ist in den meisten Fällen notwendig und in Bezug auf Organisation und aufkommenden Stress nur zu empfehlen.

Der Drei-Punkte-Plan sieht einfach aus, läßt sich aber im normalen Alltagsleben nicht immer so einfach realisieren. Schafft man es, auch nur Teile davon umzusetzen, so hat man schon ein wenig mehr effektive Zeit.


2010-09-28

Hat Google Instant Auswirkungen auf unser Suchverhalten?



Ich denke, viele der Suchenden dieser Welt, die Google nutzen, ist es noch gar nicht aufgefallen. Die Suchvorschläge im Eingabefeld bei Google passen sich dynamisch an das allgemeine Suchverhalten an. Die Suchvorschläge werden aufgelistet und die Inhalte werden dynamisch in Echtzeit generiert. Dadurch gelangt man automatisch zu den am meisten gesuchten Keywords.
Beeinflussen diese Vorschläge unser Suchverhalten und damit auch die notwendige Auswahl von Keywords beim Suchmaschinen-Marketing?
Wie reagieren wir auf diese Vorschläge? Nehmen wir sie wahr? Beachten wir sie - vielleicht auch unterbewußt?
Ich denke, dass bei der immensen Anzahl von Suchanfragen die zeitnah generierten Suchvorschläge ein ähnliches Gewicht haben wie die zuvor erzeugten Suchvorschläge von Google.
Gibt es Medienpeaks, wie der Ausbruch des finnischen Vulkans, dessen Namen fast niemand weder aussprechen noch schreiben kann, dann wird für kurze Zeit danach dieser neue Vorschlagsalgorithmus sicher eine größere Bedeutung haben.
Für "normale" Suchanfragen wird dieses Echtzeit-Vorschlagssystem keine großen Auswirkungen zeigen.
(Bildquelle: http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2010/09/instant-search.html)


Du bist nicht bei Twitter - hast Du nichts zu sagen?



Diese Aussage stammt von einer Celebrity.
Sicher haben viele andere Menschen viel zu sagen, vielleicht aber auf anderen Kanälen, mit anderen Tools. Twitter ist ein Tool von vielen und nicht unser einhiges Sprachrohr. Dennoch hat es im Laufe der letzten beiden Jahre eine enorme Gewichtung bekommen. Twitter ist nicht mehr nur ein Microblogging-Tool. Twitter zu nutzen ist "in". Twitter ist keine Spielerei mehr und am Hype sind wir auch schon lange vorbei. Twitter ist Realität und Teil des Online-Alltags. Twitter gehört einfach dazu und zudem gehört es auf jedes "anständige" Smartphone, das ein wenig was auf sich hält.
Twitter ist nichts besonderes mehr, Twitter ist ganz normal.


2010-09-21

Die Homebase - Teil 2

Wie nun eine "Homebase" aufgebaut werden kann, erläutere ich in diesem Video.




2010-09-15

Ist SocialMedia ein Pflichtprogramm?



Die statischen Webseiten sind schon fast ein Relikt aus den 90er Jahren. Seit damals haben viele Firmen gelernt, dass die Visitenkarte im Netz tatsächlich neue Kunden bringen kann. Und das zu einem vergleichsweise geringen Preis. Besonders die Möglichkeit der Vorabinformationen haben viele Unternehmer zu schätzen gelernt. Mit dem Web 2.0 und den sozialen Netzwerken kamen weitere Informationsquellen für Kunden bzw. potentielle Kunden hinzu: Facebook im Jahre 2004, Youtube 2005 und Twitter 2006. Das Potential dieser sozialen Netzwerke wurde zu Beginn meist verkannt und oft sogar als Zeitverschwendung hingestellt. Dass diese Plattformen aber nicht nur eine Eintagsfliege darstellen, beweisen die Nutzer- und Nutzungszahlen. Die Möglichkeiten der Videoplattform YouTube wird heutzutage von den Marketingabteilungen vieler Firmen bereits aktiv genutzt. Die Potentiale von Facebook und Twitter als Kommunikationsinstrument werden in vielen Fällen noch nicht ausgeschöpft.
Die direkte Kommunikation, die Interaktion mit potentiellen Mitarbeitern und Kunden, der Rückkopplungskanal zu Produkten und zum Unternehmen und ein Customer-Support sind nur ein paar denkbare Szenarien beim Einsatz dieser Tools.
Social Media ist kein Allerheilmittel und auch nicht kostenfrei. Social Media benötigt eine Strategie und muss in den den Marketingkontext passen.
Um sich nachhaltig gegenüber den Mitbewerbern zu positionieren und zu bewähren wird kein Weg an Social Media vorbei führen.

2010-09-14

Warum ist die Benutzeroberfläche bei Facebook so schwierig?



Ständig wird über Facebook geredet und geschrieben: Pages erstellen, Wall definieren, Fotos einstellen. Keiner redet davon, wie kompliziert und teilweise wirklich unverständlich die Benutzeroberfläche bei Facebook ist.
Wer schon einmal eine Page erstellt hat, weiss, wovon ich rede. Die Pages finde ich zuerst einmal ziemlich versteckt im Werbebereich von Facebook. Dort angekommen kann ich eine Seite, eine Page erstellen. Speichere kch sie ab und möchte ich diese dann anschauen, dann darf ich wieder de gesamten Weg über den Werbebereich gehen. direkt geht einfach nicht.
Genauso ist der Zugriff auf viele Einstellungen nur sehr kompliziert zu erreichen. Nicht umsonst beschweren sich viele Nutzer über die Einstellungen zum Datenschutz, sie sind vorhanden, aber nur schwer zu erreichen.
Aber Facebook hat sich als Kommunikationsplattform etabliert. Man trifft sich auf Facebook, postet eine Message auf der Wall eines "Freundes" und tauscht Fotos miteinander aus.
Facebook hat sich etabliert und wir müssen aller Wahrscheinlichkeit nach damit klarkommen.

2010-09-03

Nokia C6 Erfahrungsbericht Teil 6




Augmented Reality extreme



Wie wäre es, wenn ich mit der Kamera meines Smartphones ein Bild meiner Umgebung an eine Website sende oder eine App habe, die dieses Bild an eine Website sendet, GPS-Daten inklusive. Daraufhin werden mir ausgewählte Informationen virtuell in mein Kamerabild eingblendet.
Themen:
  • Stadtinformationen
  • Übernachtung
  • Essen und Trinken
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Werbung - Werbung?
Informationen sind ja in Ordnung, aber Werbung - wer will das?

Wir werden täglich auf allen Kanälen damit überschüttet, bin gespannt, wann dieser Kanal entdeckt wird.


2010-08-26

Was kostet eine Website?



Diese Frage wird mir häufig bei einem ersten Gespräch mit einem Kunden gestellt. Meine Gegenfrage in diesem Fall lautet dann: "Was kostet ein Auto?"
Als Reaktion darauf bekomme ich in den meisten Fällen erst ein leichtes Stirnrunzeln meines Gegenübers zu sehen, dann wird der Blick langsam heiter und der eigentliche Kernpunkt der Frage wird deutlich:
"Welche Ausstattung - bei einer Website dann vielleicht eher: welcher Funktionsumfang - benötigt welchen Aufwand und verursacht damit welche Kosten?"

Jetzt können wir den Projektumfang gemeinsam festlegen.